In dieser pandemischen Zeit soll auch die aktivistische Politik handeln. Die Jungen Grünen Luzern verzichten deshalb auf ihre geplante Standaktion und Gespräche mit Passant*innen. Stattdessen arbeiten sie mit gebündelten Kräften für Umweltschutz: Sie führten ein Clean-Up im Bireggwald durch, bei dem sie Abfall einsammelten und entsorgten.

Medienmitteilung

Junge Grünen machen Wahlkampf Krisen-konform: Wald reinigen statt Passant*innen ansprechen

Junge Grünen machen Wahlkampf Krisen-konform 

Wald reinigen statt Passant*innen ansprechen
In dieser pandemischen Zeit soll auch die aktivistische Politik handeln. Die Jungen Grünen Luzern verzichten deshalb auf ihre geplante Standaktion und Gespräche mit Passant*innen. Stattdessen arbeiten sie mit gebündelten Kräften für Umweltschutz: Sie führten ein Clean-Up im Bireggwald durch, bei dem sie Abfall einsammelten und entsorgten.

100 Liter Abfall nach 90 Minuten 

«Wegen Corona findet keine Standaktion statt. Wir sind im Wald am Güsel sammeln», liest sich auf einem Wahlplakat der Jungen Grünen beim Helvetiaplatz. An ihrem Stand traf man heute keine Jungpolitiker*innen an. «Wir wollen uns selbst und vor allem unsere Mitmenschen schützen und passen darum unseren Wahlkampf an die aktuelle Situation an», begründet Jona Studhalter, Stadtratskandidat der Jungen Grünen, die heutige Planänderung. Die Umwelt braucht ebenfalls den Schutz, wie sich herausstellte: Bereits nach 90 Minuten hatten die Aktivist*innen der Jungen Grünen drei Abfallsäcke bis zuoberst gefüllt. Von Zigarettenstummeln über Keramikplatten und Bierflaschen fanden sie alles. Dieses Ergebnis ist ein trauriges Resultat der heutigen Wegwerfgesellschaft.

«Ich bin entsetzt über all die Dinge, die wir gefunden haben», sagt Michelle Meyer der Jungen Grünen Kanton Luzern. «Auch wenn Littering ein bekanntes Problem ist, schockiert mich der Zustand unserer Wälder.» Der Müll stellt nicht nur für die Flora und Fauna ein Problem dar, sondern bedroht auch die Luzerner*innen. Gifte werden ausgewaschen, wodurch sie ins Grundwasser und damit auch ins Trinkwasser gelangen. Und kleinste Plastikpartikel werden in der Nahrungskette angereichert und landen somit auch auf unserem Teller.

Die aktuelle Krisensituation macht auch die Jungen Grünen betroffen. «Krisen müssen zwingend als Krisen behandelt werden», betont Jona Studhalter. «Wir wollen mit unseren Aktionen und unserer Politik Verantwortung übernehmen und im Gemeinwohl handeln. Darum steht für uns ausser Frage, dass wir unseren Aktivismus an die Notlage anpassen.» 

 

Kontaktangabe:

Jona Studhalter 

Stadtratskandidat, Co-Präsident Junge Grüne Kanton Luzern 

078?637 39 51 

jona.studhalter@jungegruene.ch

Jona Studhalter 

Stadtratskandidat, Co-Präsident Junge Grüne Kanton Luzern 

078?637 39 51 

jona.studhalter@jungegruene.ch