Die Jungen Grünen Kanton Luzern hielten am Freitag den 10. Januar eine ausserordentliche Vollversammlung ab. Diese verlief intensiv. Es wurde viel diskutiert und entschieden. Die Parolen für den Urnengang vom 09. Februar wurden gefasst, und eine Empfehlung für die Stadtratswahlen abgegeben.

Medienmitteilung

Junge Grüne beschliessen Wahl- und Abstimmungsempfehlungen

Die Jungen Grünen Kanton Luzern hielten am Freitag den 10. Januar eine ausserordentliche Vollversammlung ab. Diese verlief intensiv. Es wurde viel diskutiert und entschieden. Die Parolen für den Urnengang vom 09. Februar wurden gefasst, und eine Empfehlung für die Stadtratswahlen abgegeben.

 

Zweimal Ja zu den eidgenössischen Vorlagen

Die Jungen Grünen Kanton Luzern beschlossen einstimmig die Ja-Parole zumReferendum gegen Diskriminierungsschutz. «Es kann nicht sein, dass im Jahr 2020 die Diskriminierung von homo- und bisexuellen Menschen nimmer noch geduldet wird» meint Jeremias Brem, Mitglied und Kampagnenaktivist. Die Jungen Grünen werden sich selbst aktiv im Abstimmungskampf zeigen und mittels Aktionen für das neue Gesetz werben.

 

Auch die zweite eidgenössische Vorlage wurde deutlich befürwortet. Bezahlbarer Wohnraum, der mit dieser Initiative gefördert werden soll, war schon immer ein Anliegen der Jungen Grünen. Carlo Schmid, Vorstandsmitglied meint dazu: «Die Mieten stellen einen der grössten Ausgabenposten von Familien dar. Es ist wichtig, gerade in diesem Bereich den Mittelstand entlasten zu können.»

Die Jungen Grünen beschliessen einstimmig die Ja-Parole zur Wohnungsinitiative.

 

Nein zur Metroinitiative

Die Jungen Grünen veröffentlichen während sechs Wochen insgesamt 20 Forderungen zum Thema ÖV. Eine Metro wird keine davon sein: Das Metro Projekt ist vom ÖV isoliert und eher ein horizontaler Parkhauslift, als ein ÖV-Projekt. «Wir wollen den ÖV ausbauen und für alle zugänglich machen, dazu brauchen wir aber kein neues Parkhaus oder eine Metro, die nicht einmal bis an den Bahnhof fährt» sagt Michelle Meyer, LÖVE-Kampagnenverantwortliche. Es wurde Einstimmig die Nein-Parole beschlossen.

 

Stadtklima-Initiative

«Die zunehmende Versiegelung durch befestigte Flächen und Bebauungen ist problematisch, weil dadurch das städtische Lokalklima noch heisser wird. Es ist mit Blick auf den bereits feststellbaren Klimawandel dringend, dass hier Gegensteuer gegeben wird.», sagt die Grüne Grossstadträtin Mirjam Landwehr. Die Jungen Grünen beschliessen die Initiative gemeinsam mit den Grünen zu lancieren und mit 200 Unterschriften zu unterstützen.

 

Wahlvorschlag Stadtrat und Stadtpräsidium

Die Jungen Grünen präsentieren für die Stadtratswahlen eine volle Liste mit folgenden Personen:

-Jona Studhalter, Junge Grüne
-Adrian Borgula, Grüne
-Skandar Khan, JUSO
-Judith Dörflinger, SP
-Beat Züsli, SP

Bei der Wahl des Stadtpräsidenten werden die Jungen Grünen Beat Züsli unterstützen. Die Jungen Grünen freuen sich, dass sich der umstrittene Stadtratskandidat der SVP Silvio Bonzanigo aus dem Kampf ums Stadtpräsidium zurückgezogen hat. «Es ist wirklich ein peinliches Trauerspiel, das die SVP mit Bonzanigo abgeliefert hat. Wer solche Kandidaturen bringt muss sich nicht wundern, wenn ein Junger Stadtratskandidat mehr Stimmen macht» sagt Michelle Meyer mit Blick auf den junggrünen Stadtratskandidaten Jona Studhalter.

 

Ja zum Schutz vor Hass

Kontaktangabe:

Jona Studhalter

Co-Präsident Junge Grüne Kanton Luzern

078 637 39 51

jona.studhalter@jungegruene.ch