01.04.2012

Medienmitteilung

Klima beerdigt

Das Klima ist tot – Es lebe das Klima! Am Samstagnachmittag wurde das Klima beerdigt.  Ein Marsch von gramgebeugten und schluchzenden  Trauergästen, angeführt von einem Priester und untermalt mit Trauermusik bahnte sich am Samstag Nachmittag den Weg durch die Innenstadt. Die Bevölkerung betrauerte den Verlust ihres einzigen Planeten.

Einen ungewöhnlichen Anblick bot sich den flanierenden Menschen am Samstag Nachmittag in der Innenstadt. Langsam und in stiller Andacht bahnte sich ein Trauermarsch seinen Weg durch die hektischen Strassen. Leute bekreuzigten sich. Hüte wurden gezogen. Taschentücher  waren plötzlich Mangelware. Die hektische Stimmung wurde für einen Moment vergessen und weichte Andacht und Gebet. Die Zürcherinnen und Zürcher bedauerten, dass wir sorglos mit unserem Lebensraum umgehen und die Wiege unserer Zivilisation nicht mehr geehrt wird.  So schlossen sich spontane Personen dem Trauerzug an. 

Der Klimawandel ist fast vollständig aus den Medienverschwunden. Nicht weil das Problem gelöst wurde, sondern weil wir uns anscheinend unserem Schicksal ergeben haben.

Als Metapher für diese aktuelle Klimapolitik wurde das Klima zu Grabe getragen. Offensichtlich steuern wir schon lange auf eine globale Katastrophe zu und niemand handelt! Das Klima wie wir es heute kennen, wird schon bald der Vergangenheit angehören.  Die 2° Gradgrenze werden wir schon vor 2040 überschritten haben. Bis Ende des Jahrhunderts wird die Erwärmung 6° Grad betragen (Szenarien zur Klimaänderung in der Schweiz, NCCR Climate 2011). Die jungen Grünen fordern von der Politik auf allen Ebenen sich endlich auf verbindliche CO2 Reduktion einzulassen und die Wende hin zu erneuerbaren Energien zu fördern und beschleunigen, damit die Schweiz eine Vorreiterrolle in internationalen Klimaverhandlungen einnehmen kann.

Die Schweiz kann von einer solchen Energiewende nur profitieren. Wir haben hochqualifizierte Institute (ETH, EPFL, PSI etc.) mit diversifiziertem Wissen und sehr gut ausgebildete Spezialistinnen und Spezialisten. Unser föderalistisches System ist ideal für dezentrale Energieversorgung. Die Wirtschaft ist aufgefordert ihre Aufgabe als Innovatorin und Investorin wahrzunehmen und die Wende zu ermöglichen.

Es ist noch nicht zu spät unser Klima zu retten, aber es ist 5 vor 12.


Hier ein Foto der gestrigen Aktion!

Lukas Oesch
AG Klima
079 394 66 39

Anna Stünzi
Praesidentin Junge Grüne Stadt Zürich
078 847 93 17

Junge Grüne Zürich
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