Die Jungen Grünen Kanton Luzern haben klare Forderungen im Bereich des Klimaschutzes, welche sie an der Sondersession Klima des Luzerner Kantonsrates am 24. Juni 2019 durch ihre drei Vertreter*innen im Parlament stellen werden. Dabei greifen sie unter anderem auch die Forderungen der Klimastreikbewegung auf.

Medienmitteilung

Junge Grüne fordern Netto Null bis 2030

Junge Grüne fordern Netto Null bis 2030
 
 
Die Jungen Grünen Kanton Luzern haben klare Forderungen im Bereich des Klimaschutzes,
welche sie an der Sondersession Klima des Luzerner Kantonsrates am 24. Juni 2019 durch ihre
drei Vertreter*innen im Parlament stellen werden. Dabei greifen sie unter anderem auch die
Forderungen der Klimastreikbewegung auf.
 
Jonas Heeb (21) nimmt die klaren Anliegen der Klimastreikbewegung bezüglich Netto Null CO2-
Emissionen auf. Der Regierungsrat versprach bereits, einen umfassenden Bericht zur kantonalen
Klima- und Energiepolitik vorzulegen. Dieser soll bis 2021 erscheinen. Heeb fordert, dass die darin
vorgeschlagenen Massnahmen so dargelegt werden, sodass die Reduktion des CO2-Ausstosses bis
2030 auf Netto Null CO2-Emissionen pro Einwohnerin und Einwohner im Kanton Luzern resultiert.
«Zehntausende von Streikenden und die Wissenschaft sprechen eine deutliche Sprache: Wenn wir das
1.5 Grad Ziel erreichen wollen, ist es unumgänglich, Netto Null CO2-Emissionen zu erreichen» sagt
Heeb. Auch der Kanton Luzern muss seine Verantwortung hierbei wahrnehmen und seinen Beitrag
leisten.
 
Judith Schmutz (22) fordert mit ihrem Postulat ein Moratorium für den Aus- und Neubau von
Kantonsstrassen für zehn Jahre. Ausgenommen sind Strassen für den Langsamverkehr. «Es muss
das Ziel sein, den Personenverkehr langfristig grossmehrheitlich auf den öffentlichen Verkehr (öV) und
den Langsamverkehr umzulenken», so Schmutz.
Der Verkehr ist für 30 Prozent des CO2-Ausstosses verantwortlich. Es schadet dem Klima, weitere
Strassen zu bauen und somit die ohnehin schon steigenden Autozahlen zu fördern. «Um den
Klimaschutz konsequent durchführen zu können, dürfen in den nächsten Jahren keine weiteren
Strassen für den motorisierten Individualverkehr gebaut werden».
 
Samuel Zbinden (20) knüpft an die Forderung von Judith Schmutz an. Er will Alternativen zum
motorisierten Individualverkehr fördern. In seinem Postulat fordert er den Ausbau und die Förderung
des Veloroutennetzes im gesamten Kanton. Ziel dabei soll sein, dass bis 2030 alle wichtigen Zentren
und Wohngebiete des Kantons sicher, direkt und komfortabel mit dem Velo erreichbar sind.
Wenn die Wege sicherer und attraktiver sind, steigen auch mehr Leute vom Auto auf das Velo um. Dazu
ist aber ein Ausbau notwendig.
 
«Wir sind froh, dass wir gerade bei solch einer wichtigen Session zum Thema Klima Vertreter*innen
aus unseren Reihen im Kantonsrat haben» sagt Jona Studhalter, Co-Präsident der Jungen Grünen
Kanton Luzern. «Es ist toll, dass unsere Anliegen nun direkt ins Parlament gebracht werden können».
Kontaktangabe:
 
Jona Studhalter
Co-Präsident Junge Grüne Kanton Luzern
078 637 39 51
jona.studhalter@jungegruene.ch