12.03.2012

Medienmitteilung

Medienmitteilung Junge Grüne Zürich

Die Jungen Grünen freuen sich über das doppelte Nein zum neuen Bürgerrechtsgesetz und dem unsäglichen SVP-Gegenvorschlag. Das Zürcher Stimmvolk zeigt, dass es keine unfairen und willkürlichen Gesetze will und setzt ein Zeichen für die Jugend.

Die Jungen Grünen nehmen das heutige Abstimmungsergebnis zur Erneuerung des kantonalen Bürgerrechts mit grosser Freude zur Kenntnis. Mit nur gerade 43 bzw. 40 Prozent Ja-Stimmen wurden die bürgerlichen Parteien klar in die Schranken gewiesen. Für die Jungen Grünen ist das doppelte Nein vor allem ein starkes Zeichen für ausländische Jugendliche, welche hier zur Schule gehen und sich in die Gesellschaft integrieren. Für sie gilt auch in Zukunft die bewährte erleichterte Einbürgerung. Auch wollen die Zürcher Stimmberechtigen weiterhin den Fokus auf den wirklichen Integrationsstand einer Person und nicht auf den Buchstaben auf dem Ausweis richten. Die Voraussetzung einer
Niederlassungsbewilligung "C" wurde abgelehnt.

Damit senden die ZürcherInnen auch ein starkes Zeichen nach Bundesbern, wo momentan eine Vorlage zur Revision des Bürgerrechtsgesetzes hängig ist, welche die Einbürgerung ebenfalls von einer Niederlassungsbewilligung abhängig machen will.

Die Jungen Grünen sehen sich durch dieses Abstimmungsresultat in ihrer Arbeit bestätigt. Wir wollen uns weiter für eine faire, transparente und menschenfreundliche Einbürgerungspolitik stark machen. Rechter Populismus und fremdenfeindliche Hetze darf in unserer Gesellschaft keinen Platz haben.

Luca Maggi
Vorstand Junge Grüne/ Komitee 2xNein
076 480 35 10

Junge Grüne Zürich
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