Der Basler Grosse Rat hat gestern am 20.02.18 eine Resolution, verfasst von Jugendlichen aus der Klimastreikbewegung, behandelt und mit einer klaren Mehrheit gutgeheissen. Somit ist Basel die erste Schweizer Stadt, die den Klimanotstand ausgerufen hat. Die landesweiten Proteste seit Ende 2018 zeigen erstmals ihre Wirkung auf politischer Bühne. Nun muss Luzern folgen.

Medienmitteilung

Basel ruft den Klimanotstand aus – jetzt muss Luzern folgen

Basel ruft den Klimanotstand aus – jetzt muss Luzern folgen

Der Basler Grosse Rat hat gestern am 20.02.18 eine Resolution, verfasst von Jugendlichen aus der Klimastreikbewegung, behandelt und mit einer klaren Mehrheit gutgeheissen. Somit ist Basel die erste Schweizer Stadt, die den Klimanotstand ausgerufen hat. Die landesweiten Proteste seit Ende 2018 zeigen erstmals ihre Wirkung auf politischer Bühne. Nun muss Luzern folgen.

 

Junge Grüne fordern den Kanton auf mitzuziehen

Als Unterstützerin der Klimastreik-Bewegung fordern die Jungen Grünen Kanton Luzern die Regierung und das Parlament des Kantons Luzern auf, dem Beispiel aus Basel zu folgen. «Wir können es nicht oft genug wiederholen» sagt Jonas Heeb, Co-Präsident der Jungen Grünen Kanton Luzern. «Die verheerenden Folgen des Klimawandels sind bekannt, wir müssen jetzt handeln und der Klimakrise oberste Priorität geben!»

Vergangenen Montag (18.02.19) trafen sich einige VertreterInnen aus der SchülerInnenbewegung mit Regierungsrat Reto Wyss. Auf die beiden Forderungen, Ausrufung des Klimanotstandes und netto null Treibhausgasemissionen bis 2030, wollte er allerdings nicht eingehen. Die Jungen Grünen Kanton Luzern geben sich damit aber nicht zufrieden. «Wir wollen, dass jetzt gehandelt wird! Basel hat gezeigt, dass es geht! Der Kanton muss jetzt folgen.» fügt Jonas Heeb an.

 

Grüne Anliegen im Kanton untervertreten

Durch die rein bürgerliche Regierung fehlt es dem Kanton an Gespür für die wirklichen Probleme dieser Zeit. Dies wollen die Jungen Grünen ändern. Am 31. März muss deshalb Korintha Bärtsch in den Regierungsrat gewählt werden. Zudem muss das Kantonsparlament schneller und affiner auf die Klimakatastrophe reagieren. Mit den beiden angestrebten Sitzgewinnen im Kantonsrat können die Jungen Grünen direkt auf das Politgeschehen Einfluss nehmen. „Die Klimabewegung braucht eine Stimme im Parlament. Wir werden diese sein, um die grösste Bedrohung der aktuellen Geschichte zu meistern.“ Sagt Spitzenkandidat im Wahlkreis Luzern Land Jonas Heeb.

 

Petition in der Stadt Luzern

Mit der Ausrufung des Klimanotstandes soll der Kanton die Eindämmung des Klimawandels bei seinen politischen Geschäften als oberste Priorität anerkennen.
Anfang Monat haben die Jungen Grünen Kanton Luzern eine Petition an den Stadtrat und den Grossstadtrat Luzern lanciert, welche ebenfalls netto null Treibhausgasmissionen bis 2030 und die Behandlung der Klimakrise als echte Krise fordert. «An dieser Petition wird natürlich festgehalten» vermerkt Samuel Zbinden, Mitglied der Jungen Grünen Kanton Luzern und Mitautor der Petition. «Auch die Stadt soll ihre Verantwortung wahrnehmen und handeln!».

 

Der Link zu der Petition: https://bit.ly/2G7X69U

Kontaktangabe:

Jona Studhalter
Co-Präsident Junge Grüne Kanton Luzern
078 637 39 51
jona.studhalter@ju ngegruene.ch