Medienmitteilung

Klima-Mahnwache am Paradeplatz

Die Jungen Grünen nehmen sich für das komme­nde Jahr grosses vor und fordern dasselbe mit einer Mahnwache am Paradeplatz von Politik und Wirtschaft.

Das kommende Jahr wird entscheidend dafür sein, ob die Klimakrise als solche endlich anerkannt wird und bewältigt wird. Die Jungen Grünen Zürich wollen mit gutem Beispiel vorangehen und hielten am heutigen Mittwochabend eine Mahnwache vor dem Hauptsitz der Credit Suisse am Paradeplatz in Zürich ab. Die Credit Suisse steht als zweitgrösste Bank der Schweiz symbolisch für den enormen Fussabdruck des Schweizer Finanzplatzes. Zudem machen sich die Mitglieder der Jungen Grünen Zürich individuelle Vorsätze, um ihren ökologischen Fussabdruck zu reduzieren und haben diese am heutigen 2. Januar 2019 als Fotobotschaften über Social-Media-Kanäle verbreitet. Ausserdem animierten sie Passant*innen dazu, sich ebenfalls Neujahrsklimavorsätze zu machen. Selina Walgis, Co-Präsidentin der Jungpartei sagt: «Die riesigen Umweltschäden, die durch Investments von Schweizer Banken und Pensionskassen entstehen, zeigen, dass es zwar unabdingbar ist, dass man als Einzelperson sein Konsumverhalten ändert, aber ohne einen Systemwandel die Krise nicht bewältigt werden kann». Der Schweizer Finanzplatz lässt Milliarden in die Kohle-, Erdgas- und Erdölindustrie fliessen und verursacht so rund 20 Mal so viele Treibhausgasemissionen, wie die Schweiz direkt ausstösst. Um das Klima gezielt zu schützen, sei es darum ein zentrales Ziel, die Geldflüsse der Finanzinstitute mit den Schweizer Klimazielen in Einklang zu bringen. Banken und Pensionskassen stehen in der Verantwortung etwas zu ändern. Damit die Verantwortung wahrgenommen wird, braucht es Druck – von der Bevölkerung und von der Politik!

 

Aktionen wie der Klimaalarm in Bern, die Proteste im Hambacher Forst und die weltweiten Schüler*innen-Streiks zeigen, dass das Bewusstsein für die Dringlichkeit in der Bevölkerung wächst und sich scheinbar endlich etwas tut. «Dass der menschgemachte Klimawandel real ist, weiss man schon lange. Und trotzdem wurde bis jetzt nur halbherzig reagiert. Den Preis dafür müssen wir bereits jetzt bezahlen: Die Auswirkungen des Klimawandels haben begonnen. Wir haben es aber immer noch in der Hand, wie verheerend die Folgen sein werden. Es ist an unserer Generation etwas zu bewegen!» , sagt Dimitri Eckert, Vorstandsmitglied der Jungen Grünen Zürich.

 

Die Jungen Grünen hoffen, dass die Politik, die Wirtschaft und die Gesellschaft als Ganzes den Ernst der Lage endlich erkennt, sich ebenso ambitionierte Ziele setzt und alles in ihrer Macht stehende unternimmt, diese zu erreichen! Ausserdem sind im Klimawahljahr 2019 vor allem auch die Wähler*innen gefragt: Mehr denn je ist es nötig, Politiker*innen zu wählen, welche sich mit Herzblut dafür einsetzen, dass auch künftige Generationen einen lebenswerten Planeten vorfinden.

 

 

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Selina Walgis
Co-Präsidentin Junge Grüne Zürich
079 855 76 64

Dimitri Eckert
Vorstand Junge Grüne Zürich
079 895 04 83

Steven Goldbach
Koordinator Junge Grüne Zürich
zuerich@jungegruene.ch

Junge Grüne Zürich
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