CO2-Gesetz: Junge Grüne fordern klare Richtlinien
In einer breiten Allianz präsentierten heute die Jungen Grünen, Juso, JCVP, JEVP, jGLP, WWF Youth sowie jBDP der kleinste gemeinsame Nenner für ein griffiges CO2-Gesetz. Die Jungen Grünen fordern ein Importverbot für Autos mit einem Austoss über 95 g/km ab 2021. Die Jungen Grünen prüfen auch die Neulancierung der Offroader-Initaitive.
10 Jahre nach der Einreichung der Offroader Initiative zeigt sich, dass der Bundesrat die Initiant*Innen hintergangen hat. Mit dem Gegenvorschlag, aufgrund dessen die Jungen Grünen die Initiative zurückzogen, hätte 2015 der durchschnittliche CO 2 -Ausstoss noch 130 Gramm pro Kilometer betragen sollen. Aktuell im Jahr 2018 beläuft sich der Gemäss der EMPA(Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt) auf 170 Gramm pro Kilometer. “Es braucht nun ein griffiges Importverbot für Autos mit Austoss über 95 g/km ab 2021.” meint Luzian Franzini, Co-Präsident der Jungen Grünen.
Forderungen Junge Grüne zur Reduktion des CO2-Austosses:
- Importverbot von Autos mit Ausstoss über 95 Gramm CO2 pro Kilometer ab 2021.
- Investitionspaket für den europäischen Zugsverkehr
- Klimaabgabe von 10 Rappen pro Liter Treibstoff
- Das stoppen der Zersiedelung für einen wirksameren Verkehr
- Nullemissionen bei neuen Gebäuden bis 2050
Redebeitrag DE
Redebeitrag FR
33 000 Unterschriften gegen Plastikhandel
Auch im Detailhandel ist der Verbrauch von fossilen Energien und CO2-Austoss ein Thema. Die Jungen Grünen werden heute gemeinsam mit Aktivist*innen 35’000 Unterschriften gegen Plastikverbrauch im Detailhandel am Hauptsitz der Migros übergeben.

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