Abstimmungsparolen der Jungen Grünen Kanton Luzern zum 25. November 2018
An ihrer Mitgliederversammlung vom 2. November haben die Jungen Grünen Kanton Luzern die Parolen zu den Abstimmungen vom 25. November gefasst. Sie lehnen die Anti-Menschenrechtinitiative und das Gesetz über Versicherungsspione ab und nehmen die Hornkuhinitiative an.
Nein zur Beschneidung der Menschenrechte
Die Anti-Menschenrechtsinitiative ist brandgefährlich für die Schweiz. Die SVP versucht mit einer Initiative den Rechtsstaat zu unterwandern, die EMRK zu kündigen und Weissrussische Verhältnisse in der Schweiz einzuführen. Die Jungen Grünen Kanton Luzern wehren sich entschieden gegen diesen Angriff. „Die SVP will, dass sieben Wölfe und ein Schaf demokratisch entscheiden, was es zum Nachtessen gibt.“ präzisiert Co-Präsident Jonas Heeb die Initiative.
Ja zur Privatsphäre – Nein zu Versicherungsspionen
Der Bund will den Sozialversicherungen mehr Möglichkeiten zusprechen als der Polizei und die ganze Bevölkerung unter Generalverdacht stellen. Die Jungen Grünen können von der Idee der Schlafzimmerspienzler und Hobby-Sherlock Holmes nichts abgewinnen und lehnen das Gesetz einstimmig ab. „Personen, die aufgrund psychischer Probleme nicht arbeitsfähig sind, nachzustellen und auszuspionieren ist das wahrscheinlich Dümmste was man überhaupt tun kann.“ argumentiert Co-Präsident Jona Studhalter. Die Jungen Grünen haben deshalb einstimmig die Nein Parole beschlossen
Ja zur Hornkuhinitiative
Das Ausbrennen der Hornansätze verursacht teilweise langfristig Schmerzen bei den Tieren. Ein Anreizsystem, um Kühen und Geissen diese Schmerzen nicht mehr zuzufügen und das Tierwohl zu fördern, gefällt den Jungen Grünen. Deshalb haben die Jungen Grünen Kanton Luzern die Ja Parole beschlossen.
Zersiedlungsinitiative und Wahlkampf
Nebst dem Fassen der Parolen schworen sich die Mitglieder auf die strenge Zeit Anfang 2019 ein. So kommt am 10. Februar die nationale Zersiedlungsinitiative zur Abstimmung und am 31. März sind Kantonsratswahlen. Die beiden Projekte sind schon lange in Planung und werden nun ab Januar 2019 konkret in den Sozialen Medien und vor allem auf der Strasse umgesetzt. „Wir werden jeweils einen riesen Abstimmungs- und Wahlkampf führen, wie ihn noch keine Luzerner Jungpartei gestemmt hat.“ ist Samuel Zbinden, Kampagnenverantwortlicher, überzeugt.

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