21.03.2014

Medienmitteilung

Junge Alternative kündigen Transparenz-Initiative an

Beachten Sie bitte das Korrigendum am Ende der Medienmitteilung.

In den letzten Wochen hat sich in der Bevölkerung viel Unmut aufgestaut über die Materialschlacht, zu der die Zuger Wahlen 2018 ausgeartet sind. Auch wenn das verbreitete Unbehagen durch die Villiger-Affäre überdeckt wurde, ist es ernst zu nehmen. Was die Bürgerinnen und Bürger neben der Werbeflut besonders stört, ist die fehlende Transparenz. Sie haben das Recht, sowohl die Ausgaben als auch die Spenderinnen und Spender zu kennen. Die Jungen Alternativen sind deshalb in der Ausarbeitung einer Transparenz-Initiative. 


Bislang hat nur die Alternative-die Grünen des Kantons Zug ihre Ausgaben offengelegt. Am 5. März hat die SP-Fraktion die Motion „betreffend mehr Transparenz in der Zuger Politik“ eingereicht. Diese verlangt eine allgemeine Offenlegungspflicht für Wahlen und Abstimmungen. Sollte der Kantonsrat sie nicht überweisen, werden wir – möglichst gemeinsam mit anderen Jung- und Alt-Parteien – eine Volksinitiative starten.

Dass das Thema der Transparenz auch bei Bürgerlichen ein grosses Anliegen istt, zeigen die Abstimmungserfolge in Schwyz und Fribourg. Auch ein Schwyzer Alt-Cvp Kantonsrat entrüstete sich über die Materialschlacht im Zuger Wahlkampf. 

Korrigendum 11.10, 15:00
Die Sp-Motion "betreffend mehr Transparenz in der Zuger Politik" wurde überwiesen und ist momentan beim Regierungsrat hängig. Zudem ist Mathias Bachmann, dessen Leserbrief erwähnt wird, immer noch Kantonsrat. 



 

Konradin Franzini
Co-Präsident JA Zug
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