Gemeinsam mit Kongoles*innen: Junge Alternative protestieren vor Glencore
Gemeinsam mit in der Schweiz lebenden Kongolesen protestierte die Junge Alternative heute vor dem Glencore Sitz. Besonders im Fokus standen die Korruptionsvorwürfe, welche Glencore mit dubiosen Millionenzahlungen im Zusammenhang mit Minen im zentralfrikanischen Land in Verbindung bringen.
“Glencore steht im Verdacht, sich Minen und Ölfelder mithilfe von Bestechung anzueignen” stellt Luzian Franzini, Stadtzuger und Vorstandsmitglied der Jungen Alternativen klar. Das US-Justizministerium untersucht die Glencore-Geschäfte im Kongo - sowie jene in Nigeria und Venezuela. Auch in der Schweiz wurde wegen dubioser Kongo-Geschäfte Strafanzeige gegen Glencore gestellt und nach Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg bereitete auch das britische Antikorruptionsdezernat ein Verfahren gegen Glencore vor.
Der Kanton Zug macht sich mit seiner unverantwortlichen Tiefsteuerpolitik mitverantwortlich für Elend und Armut im Kongo. Dass die Personalchefin der Glencore nun auch noch die diesjährige 1. Augustrede in Baar hält, stösst bei vielen auf Unverständnis. Die Jungen Alternativen werden deshalb am 1. August mit friedlichem Protest an der Gemeindefeier anwesend sein, nachdem sie bereits mithilfe eines offenen Briefes dagegen protestiert hatten.

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Luzian Franzini
Vorstand Junge Alternative
079 781 77 36
luzian.franzini@jungegruene.ch
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