Medienmitteilung

Geldspielgesetz: Fakekampagne zeigt Erfolg

Die Jungen Grünen sind enttäuscht über die Zustimmung zum Geldspielgesetz. Das Gesetz bedeutet einen gefährlichen Präzedenzfall für die Internetfreiheit und sichert der Casinolobby fette Profite. Da sich im Abstimmungskampf die Casinolobbys massiv eingemischt hatten, fordern die Jungen Grünen Transparenz bei der Finanzierung von politischen Kampagnen.

 

«Die wirklichen Gewinner des heutigen Tages sind die Casinos», ist Luzian Franzini, Co-Präsident der Jungen Grünen, überzeugt. Es verlieren spielsüchtige Menschen und die Internetuser, aber auch die Kantone und der Bund, welche mit Steuerausfällen in der Höhe von 63 Millionen konfrontiert sind.

 

Das von den Jungen Grünen angeführte Komitee «für Suchtprävention und gegen Netzsperren» war der einzige Akteur im Abstimmungskampf, welcher nicht von Glücksspielanbietern unterstützt wurde. Die ausländische wie auch die schweizerische Casinolobby mischte sich massiv in den Abstimmungskampf ein. Die Jungen Grünen werden die nächsten Tage einen Vorstoss einreichen, welcher die Ausarbeitung eines Transparenzgesetzes bei Volksinitiativen und Referenden verlangt. «Die Stimmbürger*innen haben das recht zu wissen, welche Partikularinteressen hinter politischen Kampagnen stehen», fordert Luzian Franzini.

Luzian Franzini
Co-Präsident Junge Grüne
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Vanessa Salamanca
Sekretariat Junge Grüne
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