Medienmitteilung

Glücksspiellobby ist überall: Nein zum Geldspielgesetz

Die neusten Berichte rund um Komitee-Finanzierungen in der Geldspielgesetz-Kampagne zeigen es: die Glücksspiel-Lobby hat enormen Einfluss. Das „Komitee für Suchtprävention und gegen Netzsperren” ist das einzige Komitee, welches kein Geld von der Glücksspiel-Lobby angenommen hat.

“Wir stellen die Grundwerte ins Zentrum. Unsere Finanzierung ist und bleibt 100% unabhängig” betont Luzian Franzini, Co-Präsident der Jungen Grünen. Die 10 Komitee-Organisationen finanzieren ihre Kampagne über ein Crowdfunding und Komitee-Beiträge.

Das Geldspielgesetz wurde bereits in der Ausarbeitungsphase durch Lobbys beeinflusst. Dieses Gesetz muss zurück an den Absender. Im Interesse unserer Bevölkerung braucht es ein besseres Geldspielgesetz.

Während die ausländische und schweizerische Glücksspiel-Lobby auf beiden Seiten viel Geld in die Hand nimmt, gehen Internet-Nutzer*innen und Spielsüchtige im aktuellen Gesetz vergessen. Das Geldspielgesetz sieht Netzsperren vor, dessen Nebenwirkungen potentiel alle Internet-Nutzer*innen treffen. Spielsüchtige können damit aber nicht wirklich geschützt werden. Vor allem die von der hiesigen Casino-Lobby und aus eigentlich gemeinnützigen Lotteriefonds-Geldern alimentierten Befürworter versuchen mit einer Millionen-schweren Angst-Kampagne, die Bevölkerung bewusst in die Irre zu führen.

Luzian Franzini
Co-Präsident JGS
079 781 77 36 

Marco Krieg
Koordinator Kampagne
marco.krieg@geldsp ielgesetz-nein.ch

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