Medienmitteilung

Steuervorlage 17: Junge Grüne prüfen Referendum

Die Jungen Grünen lehnen die geplante Verknüpfung der AHV-Steuerreform und der USR IV (Steuervorlage 17) klar ab. Mit Zückerchen versucht die WAK-S die Stimmbevölkerung von massiven Steuererleichterungen für multinationale Konzerne zur überzeugen. Die Jungen Grünen prüfen die Möglichkeit eines Referendums. 
 
Indem die Teilbesteuerung von Dividenden um 50% gesenkt wird, werden künftig multinationale Konzerne noch weniger Steuern zahlen. «Wir brauchen Massnahmen gegen die globale Ausbeutung und Steuerwettbewerb und keine weiteren Steuererleichterungen»,  betont Luzian Frazini, Co-Präsident der Jungen Grünen.  Als internationaler Steuerdumper ist die Schweiz mitverantwortlich für die ökonomische Misere in vielen Schwellenländern. «Alleine Afrika entgehen durch die Schweizer Tiefsteuerpolitik 8-100 Milliarden US-Dollar an Steuersubstrat», kritisiert Franzini weiter. 
 
Auch die Schweizer Stimmbevölkerung hat von diesem faulen Kompromiss nur wenig. Von den 2.1 Milliarden für die AHV müsste sie 1.5 Milliarden selber berappen.

Luzian Franzini
Co-Präsident JGS
079 781 77 36 

Vanessa Salamanca 
Generalsekretariat
sekretariat@jungegruene.ch

Junge Grüne Schweiz | Jeunes Vert-e-s Suisse
Waisenhausplatz 21 | 3011 Bern
www.jungegruene.ch | info@jungegruene.ch