Steuervorlage 17: Junge Grüne prüfen Referendum
Die Jungen Grünen lehnen die geplante Verknüpfung der AHV-Steuerreform und der USR IV (Steuervorlage 17) klar ab. Mit Zückerchen versucht die WAK-S die Stimmbevölkerung von massiven Steuererleichterungen für multinationale Konzerne zur überzeugen. Die Jungen Grünen prüfen die Möglichkeit eines Referendums.
Indem die Teilbesteuerung von Dividenden um 50% gesenkt wird, werden künftig multinationale Konzerne noch weniger Steuern zahlen. «Wir brauchen Massnahmen gegen die globale Ausbeutung und Steuerwettbewerb und keine weiteren Steuererleichterungen», betont Luzian Frazini, Co-Präsident der Jungen Grünen. Als internationaler Steuerdumper ist die Schweiz mitverantwortlich für die ökonomische Misere in vielen Schwellenländern. «Alleine Afrika entgehen durch die Schweizer Tiefsteuerpolitik 8-100 Milliarden US-Dollar an Steuersubstrat», kritisiert Franzini weiter.
Auch die Schweizer Stimmbevölkerung hat von diesem faulen Kompromiss nur wenig. Von den 2.1 Milliarden für die AHV müsste sie 1.5 Milliarden selber berappen.

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Luzian Franzini
Co-Präsident JGS
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Vanessa Salamanca
Generalsekretariat
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