Zersiedelungsinitiative: UREK-N gegen besseren Kulturlandschutz
Die Umweltkommission des Nationalrats empfiehlt die Zersiedelungsinitiative zur Ablehnung. Obwohl weiterhin täglich 8 Fussballfelder verbaut werden, will die Kommission das Kulturland weiterhin nicht schützen. Sogar ein Gegenvorschlag, der zumindest Teilaspekte des Anliegens aufgenommen hätte, wurde abgelehnt.
«Insbesondere bei SP und GLP müssen nun auf Worte auch Taten folgen» fordert Luzian Franzini, Co-Präsident der Jungen Grünen.
Denn so sieht die aktuelle Gesetzgebung einen weiterhin steigenden Bodenverlust vor, indem über die kantonale Richtplanung schrittweise neues Bauland eingezont wird. Es steht heute schon fest, dass damit die Zersiedelung in Zukunft weitergehen wird. Zusätzliche Verschlechterungen drohen ausserdem mit der kommenden zweiten Revision des Raumplanungsgesetzes sowie mit zahlreichen Vorstössen im Parlament, welche das Bauen ausserhalb der Bauzonen noch mehr ausweiten wollen.
Die Initiative wird WWF, VCS und Greenpeace zur Annahme empfohlen und die Allianz aus Unterstützerorganisationen wächst stetig. Sie kommt in der Sommersession in den Nationalrat.

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Luzian Franzini
Co-Präsident JGS
079 781 77 36
Basil Oberholzer
Raumplanungsexperte
079 904 33 84
Vanessa Salamanca
Generalsekretariat JGS
sekretariat@jungegruene.ch
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