Medienmitteilung

Parolenfassung, Wahlen der Geschäftsleitung, Behindertenpolitik

An ihrer Mitgliederversammlung in Mariastein (SO) fassten die Jungen Grünen nach intensiver Diskussion die Ja-Parole zur Vollgeld-Initiative. Das Geldspielgesetz, gegen welches die Jungen Grünen das Referendum ergriffen hatten, lehnen die Mitglieder einstimmig ab. Zudem verabschiedete die Partei ein Positionspapier zur Behindertenpolitik und erweiterte ihre Geschäftsleitung. Die Jungen Grünen unterstützen zudem die Fairfood-Initiative einstimmig.

«Die Vollgeld-Initiative setzt ein Zeichen gegen den globalen Finanzkapitalismus», betont Maja Haus, Co-Präsidentin der Jungen Grünen. Auch wenn die Initiative nicht an den Ursachen für Krisen, globale Ungleichheit und Umweltverschmutzung ansetzt, kann sie einen Beitrag zu einem stabileren Finanzsystem leisten.

Das Geldspielgesetz wurde einstimmig abgelehnt. Die Jungen Grünen führen bereits seit der Referendumsphase das «Komitee für Suchtprävention und gegen Netzsperren an» und haben eine engagierte Kampagne auf die Beine gestellt. «Bis zum 10. Juni werden unsere Aktivist*innen alles geben um dieses Casinolobby-Gesetz zu verhindern!», fügt Luzian Franzini, Co-Präsident der Jungen Grünen an.

Zudem verabschiedete die Jungpartei einstimmig ihr Positionspapier zur Behindertenpolitik. «Es ist ein Skandal, dass die Behindertenrechtskonvention immer noch nicht umgesetzt wurde», kritisiert Franzini weiter. Einstimmig wählte die Versammlung zudem Fabienne Engler (SG) und Anika Brunner (ZH) in die Geschäftsleitung.

Gruppenfoto

Positionspapier Behindertenpolitk 

Luzian Franzini
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Vanessa Salamanca
Generalsekretariat JGS
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