Abstimmungsparolen der Jungen Grünen Kanton Luzern zum 10. Juni 2018

Medienmitteilung

Abstimmungsparolen der Jungen Grünen Kanton Luzern zum 10. Juni 2018

 

Luzern, 06.05.2018

 

 

Abstimmungsparolen der Jungen Grünen Kanton Luzern zum 10. Juni 2018

 

An ihrer Mitgliederversammlung vom 4. Mai 2018 haben die Jungen Grünen Kanton Luzern die Parolen zu den Abstimmungen vom 10. Juni 2018 gefasst. Sie lehnen national das Geldspielgesetz ab und geben Stimmfreigabe zur Vollgeldinitiative. Kantonal befürworten sie beide Abstimmungsvorlagen.

 

Nein zur Internetzensur, Stimmfreigabe zur Vollgeldinitiative

 

Die Jungen Grünen Kanton Luzern lehnen das Geldspielgesetz ab. Ihr Hauptkritikpunkt ist dabei, dass das neue Gesetz gewisse ausländische Anbieter von Online-Glücksspiel zensieren will. „Sind die Einrichtungen für Internetzensur erst einmal da, kann dies von Glücksspielseiten ganz schnell in andere Bereiche übergehen. Das Internet muss ein freier Ort bleiben!“, sagt Jonas Heeb, Co-Präsident Junge Grüne Kanton Luzern. Weiter wird kritisiert, dass mit dem neuen Gesetz Lotto- und Onlinegewinne nur noch ab einer Höhe von einer Million Franken steuerpflichtig sind. „Es wäre durchaus sinnvoller, die Steuereinnahmen in effektive Sucht-Prävention zu investieren statt sie zu mindern“ meint Heeb.

 

Aufgrund der Komplexität der Vorlage und den unterschiedlichen Meinungen innerhalb der Partei, beschlossen die Jungen Grünen Kanton Luzern die Stimmfreigabe zur Vollgeldinitiative.

 

Doppeltes Ja im Kanton Luzern für die Gesundheitsversorgung und das Energiegesetz

 

Die kantonale Initiative „für eine sichere Gesundheitsversorgung“ wird von den Jungen Grünen Kanton Luzern klar angenommen. Wie auch der Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner sind sie der Überzeugung, dass die Spitäler weiterhin im Besitz der Luzerner Bevölkerung sind um ein demokratisches Mitspracherecht aufrechtzuerhalten.

 

Das kantonale Energiegesetz wird von den Jungen Grünen Kanton Luzern einstimmig angenommen. Nachdem das Luzerner Stimmvolk letztes Jahr mit 58,5 Prozent „Ja“ zu der Energiestrategie 2050 sagte, müsse nun auch die Kantonale Umsetzung folgen. „Das aus dem Jahr 1989 stammende kantonale Energiegesetz ist völlig veraltet. Es ist an der Zeit, die Technologie im Bereich der Energie auf nachhaltige und moderne Standards anzupassen.“ Sagt Jona Studhalter, Co-Präsident Junge Grüne Kanton Luzern und Mitglied des Befürworter-Komitees. Die Jungen Grünen unterstützen die im Gesetz enthaltenen Forderungen nach lokaler und erneuerbarer Energien, statt fossile Energie aus dem Ausland zu nutzen. Im Kanton Luzern werden rund 40 Prozent der Energie bei den Gebäuden verbraucht. Daher ist es wichtig, in diesem Bereich konsequent anzusetzen. „Mit einheimischer Energie sind wir nicht nur ökologischer unterwegs, die Abhängigkeit vom Ausland kann reduziert und die Versorgungssicherheit gewährleistet werden.“

Kontaktangabe:

 

Jona Studhalter

+41 78 637 39 51

jona.studhalter@ju ngegrueneluzern.ch