Medienmitteilung

Giftgasangriffe in Syrien: Schweizer Chemieexporte sind mitverantwortlich!

Die Jungen Grünen verurteilen die neusten Enthüllungen zu den Exporten von Isopropanol nach Syrien scharf. Sie fordern ein Exportverbot für Dual-Use Güter in undemokratische und in Gewalt verwickelte Staaten. 

«Es kann nicht sein, dass sich die Schweiz im Handel mit den brutalsten Diktatoren dieser Welt bereichert», kritisiert Maja Haus, Co-Präsidentin der Jungen Grünen Schweiz. Wie auch das SECO einräumt, besteht bei Wirkstoffen wie Isopropanol ein Missbrauchsrisiko. «Dass solche Stoffe in ein Kriegsgebiet geliefert werden, ist unverantwortlich und unmenschlich», so Maja Haus weiter.
 
Während die SNB durch ihre Investitionen in Waffenfirmen bei jeder Tomahawk-Rakete Gewinne erzielt, bereichert sich die chemische Industrie nun durch die Produktion von chemischen Waffen. Es ist dringend notwendig, unsere Waffengesetzgebung zu überarbeiten, um diese kriminellen Handlungen zu stoppen und unsere Neutralität zu schützen.

Maja Haus
Co-Präsidentin JGS
077 445 43 63

Vanessa Salamanca
Generalsekretariat JGS
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