27.03.2018

Medienmitteilung

JA und JUSO kritisieren: Rechtsb├╝rgerliche wollen Superreiche noch mehr bevorzugen

Welch Ironie: unter der Meldung, dass der Kanton bei den Tierfundmeldestellen sparen will, fordert die Zuger FDP in einer Interpellation eine Beschränkung der Vermögenssteuern. Die Jungen Alternativen Zug und die JUSO Zug kritisieren die Pläne der 27 Unterzeichnenden, welche die Steuern für Superreiche weiter senken wollen. Geringverdienende und der Mittelstand wären die grossen Verlierer*innen dieser unsozialen Abbaupolitik.

«Ausgerechnet in dem Kanton, in dem die Multis, die Reichen und die Superreichen schweizweit weitaus am wenigsten Steuern zahlen, wollen Rechtsbürgerliche die Steuern für die höchsten Vermögen begrenzen» kritisiert Anna Spescha, Co-Präsidentin der JUSO Zug. Der eingereichte Vorstoss will den Steuerwettbewerb innerhalb der Schweiz noch weiter verschärfen. Er fördert das Abzocken des Steuersubstrats anderer, auch armer Gemeinden. Und er verteuert das Wohnen und das Leben im Kanton Zug selber.

«Wir wollen einen Kanton Zug, in welchem auch Unternehmen und Gutverdienende ihre Verantwortung für gute Bildung, ausgebaute Infrastruktur und Lebensqualität übernehmen.» erklärt Konradin Franzini, Co-Präsident der Jungen Alternativen Zug die Kritik der beiden Jungparteien. Steuersenkungen ziehen immer Sparpakete nach sich, wo bei den Schwächsten der Gesellschaft gespart wird. Besonders deutlich machen das die radikalen Kürzungen bei etablierten Institutionen wie der Tierfundmeldestelle oder der Sennhütte, die den bisherigen Betrieb verunmöglichen. Wird der Regierungsrat den Wünschen der Unterzeichnenden nachkommen, führt dies zu weiteren Leistungskürzungen und zu einer tieferen Lebensqualität im Kanton Zug.

 

       

Konradin Franzini
Co-Präsident Junge Alternative Zug
079 523 38 56
ko.franzini@hotmail.ch


Anna Spescha
Co-Präsidentin JUSO Zug
079 272 68 50
anna.spescha@gmx.ch

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