Medienmitteilung

Fernbusse: Bundesrat verrät Klimaziele

Das Bundesamt für Transportwesen erlaubt künftig 3 Fernbuslinien des privaten Anbieters Domo. Die Jungen Grünen verurteilen diesen Entscheid und fordern den Bundesrat dazu auf, im Zuge der Bestrebungen rund um das Klimaabkommen COP21 die Entscheidung zu überdenken.

« Klimaschutz zu propagieren und gleichzeitig den Strassenverkehr zu fördern ist ein Widerspruch», kritisiert Luzian Franzini, Co-Präsident der Jungen Grünen Schweiz. Seit der Ratifizierung des Klimaabkommens von Paris Ende 2016, ist die Schweiz zur Einhaltung des 2 Grad Klimaziels verpflichtet. Dieser Entscheid setzt ein falsches Signal.

Es ist zudem unverständlich, weshalb der Bund die SBB, in welche er die letzten Jahre Milliarden investiert hat, mit privaten Anbietern konkurrenzieren will. «Private Gewinne im öffentlichen Verkehr sind ein No-Go», betont Franzini weiter.

Die Jungen Grünen begrüssen es jedoch, dass dem Bundesrat die hohen Fahrpreise ein Dorn im Auge sind. Die Jungpartei fordert deshalb seit Jahren einkommensabhängige Billettpreise.

 

Luzian Franzini
Co-Präsident JGS
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