24.11.2017

Medienmitteilung

Zuger Nationalräte stimmen 3 Mal Umweltschädlicher als der Durchschnitt

Die Zuger Nationalräte stimmen drei Mal Umweltschädlicher als der Durchschnitt! Im Zusammenhang mit dem gestern veröffentlichten Umweltrating der Umweltverbände fordern die Jungen Alternativen Zug die Zuger Vertretung in Bundesbern in einem offenen Brief auf, sich ernsthaft für die Anliegen der Zuger und Schweizer Bevölkerung einzusetzen. 

Diese Woche veröffentlichten die Umweltverbände WWF, Greenpeace, VCS und Pro Natura das Umweltranking zum Abstimmungsverhalten der National- und Ständeräte*innen für die laufende Legislatur. Während der durchschnittliche Nationalrat / die durchschnittliche Nationalrätin in 45.7 Prozent aller Fälle für Umweltschutzanliegen stimmte, liegt der Durchschnitt der drei Zuger Nationalräte bei lediglich 15.7%. Im Ständerat stimmten die Zuger Vertreter im Durchschnitt in 37.5 Prozent der Fälle für Umweltschutzanliegen.

Am schlechtesten der drei Zuger Nationalräte schnitt Herr Bruno Pezzatti ab. Sein Durchschnitt liegt bei wenigen 2.6 Prozent. Man bedenke dabei, dass die FDP, die CVP und die GLP bei den Nationalratswahlen im Jahr 2015 eine gemeinsame Listenverbindung eingegangen sind. Wer also die Grünliberalen wählt, wählt somit gegen die Umwelt.

«Unsere Generation wird morgen mit den Fehlern der heutigen Politik leben müssen. Wir Jungen Alternativen Zug fordern deshalb die Zuger Vertretung in Bundesbern auf, ihr Abstimmungsverhalten zu überdenken und sich ernsthaft für die Anliegen der Zuger aber auch der Schweizer Bevölkerung einzusetzen.» meint Konradin Franzini, Co-Präsident Junge Alternative Zug.

Es kann und darf nicht sein, dass die Politik im Jahr 2017 die Augen vor dieser Realität verschliesst!
 

Offener Brief
(der offene Brief wurde am Freitag, 24. November 2017 versendet)

Konradin Franzini
Co-Präsident Junge Alternative Zug
ko.franzini@hotmail.ch
079 523 38 56

Junge Alternative Zug | Metallstrasse 5 | CH - 6300 Zug
www.jungegruene.ch/zg | junge.alternative@gmx.ch