Landwirtschaftspolitik: Junge Grüne kritisieren Bundesrat
Die Jungen Grünen verurteilen die neue Landwirtschafts-Strategie von Bundesrat Johann Schneider-Ammann scharf. Mit dieser übergeht der Bundesrat den Willen der Bevölkerung, welche vor Kurzem den Gegenvorschlag zur Ernährungssicherheits-Initiative angenommen hat.
Die Bevölkerung hat sich für eine nachhaltige und qualitativ hochstehende Landwirtschaft ausgesprochen. Die Jungen Grünen unterstützen diese Forderung unabhängig davon, ob Lebensmittel in der Schweiz produziert oder aus dem Ausland importiert werden.
Auch in der Schweiz gibt es Verbesserungspotential. Das Ziel einer nachhaltigen Produktion im Inland kann aber nur erreicht werden, wenn importierte Lebensmittel die gleichen Standards erfüllen. „Weitere Freihandelsabkommen wie es der Bundesrat fordert, führen zum uferlosen Import von Billigwaren“, kritisiert Luzian Franzini, Co-Präsident der Jungen Grünen Schweiz. Darunter leiden Mensch, Tier und Umwelt.
Zusätzliche Unterstützung für die Schweizer Landwirtschaft bietet die Zersiedelungsinitiative der Jungen Grünen, welche das Schweizer Kulturland langfristig schützt. Nur so kann die Bevölkerung auch in Zukunft lokal angebaute Nahrungsmittel konsumieren.

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Luzian Franzini
Co-Präsident JGS
079 781 77 36
Maja Haus
Generalsekretärin JGS
sekretariat@jungegruene.ch
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