Medienmitteilung

Junge Grüne fordern Verbot von Benzin- und Dieselfahrzeugen

Mit einer Aktion warnen die Jungen Grünen vor noch mehr Toten durch die Luftverschmutzung und fordern ein Verbot von Benzin- und Dieselfahrzeugen. Bilder der Aktion finden Sie hier.

 

Nachdem der Abgas-Skandal bei VW ans Licht kam, stellte sich heraus, dass auch Diesel-Autos anderer Hersteller mehr schädliche Stoffe ausstossen als erlaubt. Immer wieder gibt es kleinere Aufschreie, wenn wieder ein Skandal publik wird, aber weiter geschieht nichts. „Der eigentliche Skandal ist doch, dass noch immer unzählige Autos auf den Strassen sind, die zu viele Schadstoffe ausstossen“, sagt Judith Schmutz, Co- Präsidentin Jungen Grüne Schweiz.

Schlampige Kontrollen und Manipulationen an Dieselfahrzeugen sind mitverantwortlich für die schlechte Luftqualität, welche in der Schweiz jährlich mindestens 3000 frühzeitige Todesfälle zur Folge hat.

Dieselfahrzeuge produzieren verschiedene Schadstoffe, darunter die besonders gesundheitsschädlichen Stickoxide NOx. Die Stickoxide, die wegen manipulierter Tests zusätzlich ausgestossen wurden, hangen mit weltweit 38‘000 vorzeitigen Toten zusammen. Gemäss Umweltforscher*innen könnten die NOx- Emissionen weltweit bis 2040 um 80 bis 90 Prozent reduziert werden, wenn die seit September 2015 gültigen Abgasnormen eingehalten werden würden. (Quelle: Anenberg et al., 2017)

„Wir fordern einen sofortigen Importstopp von Dieselwagen mit einem Grenzwert von maximal 168 mg NOx“, sagt Judith Schmutz, Co- Präsidentin Junge Grüne Schweiz. Dies entspricht dem offiziellen RDE- Grenzwert. "Jedes weitere manipulierte Dieselfahrzeug tötet“, so Schmutz weiter. "Auf lange Sicht hin müssen alle Benzin- und Dieselfahrzeuge verboten werden, damit die Luft sauber bleibt und der Klimawandel gestoppt wird".

Judith Schmutz
Co-Präsidentin JGS
+41 79 665 81 65

Luzian Franzini
Co-Präsident JGS
+41 79 781 77 36

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