10.07.2017

Medienmitteilung

Junge Alternative fordern Volkspension!

Medienmitteilung Junge Alternative Zug, 10. Juli 2017

An ihrer Mitgliederversammlung am vergangenen Freitag fassten die Jungen Alternativen Zug die Nein-Parole zur Altersreform. Das Schweizer Vorsorgesystem muss grundsätzlich neu angedacht werden.

Die Mitgliederversammlung stand ganz im Zeichen der kommenden Abstimmung über die Altersreform. Nach einem kurzen Rückblick über den sehr aktiven Politfrühling und einem Input von Anastas Odermatt über seine Arbeit im Kantonsrat hielt Luzian Franzini, Co-Präsident der Jungen Grünen Schweiz ein kurzes Inputreferat zur Altersreform. Bei der anschliessenden Diskussion störte vor allem die Erhöhung des Rentenalters für die Frau und die Unsinnigkeit einer Arbeitszeiterhöhung im Zeitalter der Digitalisierung im Zentrum. Längerfristig braucht es die Aufstockung der AHV und die schrittweise Überführung der Pensionskassen in dieses effiziente und solidarische System. Für die Jungen Alternativen ist klar: Rentenpolitik ist immer auch Verteilungspolitik.

«Während 1980 das reichste Prozent der Schweiz 32 Prozent des Reinvermögens besass, sind wir heute schon bei 43 Prozent. Diese Umverteilung von unten nach oben gilt es zu stoppen!» meint Konradin Franzini, Co-Präsident der Jungen Alternativen Zug.

Zusätzlich bemerkte Gurbetelli Yener, ebenfalls Co-Präsidentin der Jungen Alternativen Zug: «Über eine Gleichstellung des Rentenalters von Frau und Mann kann erst diskutiert werden, wenn eine faktische Lohngleichheit in der Schweiz existiert!»

Mit nur einer Ja-Stimme und Zwei Enthaltungen wurde am Freitag schlussendlich die Nein-Parole gefasst.

 

Kontakt

Konradin Franzini
ko.franzini@hotmail.ch
079 523 38 56

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