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Medienmitteilungen

Äpfel in Zukunft für 25 Franken

08.05.2012, Junge Grüne Kanton Zürich, Andreas Lustenberger

Am 8. Mai 2012 bepflanzen die Jungen Grünen Zürich die Pestalozzi-Wiese und verteilen Äpfel für 25 Schweizer Franken. Wegen der knapp gewordenen anbaubaren Flächen suchen die Jungen Grünen Zürich nach freiem Boden, wo eine landwirtschaftliche Nutzung möglich wäre. Getestet werden die Pestalozzi-Wiese, die Josephwiese und der Rasen im Letzigrund. Es gibt die exklusive Möglichkeit Äpfel zu probieren, die tatsächlich noch im Kanton Zürich angebaut worden sind.

Die Jungen Grünen Zürich verteilen am Dienstag 8. Mai 2012 zwischen 11 und 13 Uhr Äpfel aus dem Kanton Zürich. Zudem prüfen Sie die Bodenqualität der Pestalozzi-Wiese, um abzuschätzen, ob landwirtschaftlicher Anbau möglich wäre.

Hintergrund für die Aktion ist die kantonale Abstimmung am 17. Juni zur Kulturlandinitiative. Mit dieser Initiative fordern die Grünen mit den Jungen Grünen gemeinsam, dass Siedlungsgebiet, welches noch nicht zur Bauzone erklärt worden ist, geschützt werden soll. Landwirtschaftlich und ökologisch wichtige Flächen müssen wir bewahren und dürfen nicht länger verbaut werden. Gerade in einer langfristigen Perspektive ist es wichtig, dass wir mit dem rar gewordenen Boden sparsam und haushälterisch umgehen. Damit fördern wir eine sinnvolle Stadt- und Siedlungsentwicklung, aber auch die Ernährungssouveränität der Schweiz und die so wichtige Bodenvielfalt.

Wir würden uns sehr freuen, wenn sie heute vorbeikommen würden. Bei Fragen stehen wir natürlich auch gerne per Telefon oder E-Mail zu Verfügung.

Aktionsfoto 1
Aktionsfoto 2

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UBS bringt Forschung unter ihre Fittiche

20.04.2012, Junge Grüne Kanton Zürich, Andreas Lustenberger

Die Jungen Grünen Zürich verurteilen das finanzielle Engagement der UBS am Institut der Volkswirtschaftslehre an der Universität Zürich scharf. Eine seriöse Wissenschaft ist dadurch nicht mehr gewährleistet.

Die krisengeschüttelte Bank hat heute bekannt gegeben, dass sie die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Zürich mit 150 Millionen Franken unterstützen will. Damit greift die UBS in grossem Stil in die Bildung ein und lenkt so die Forschung in ihre gewünschten Bahnen. Umsatzsteigerung, Gewinnmaximierung oder Personalkostensenkung sind Ausdrücke, die an jeder Generalversammlung der UBS mehrmals in den Mund genommen werden. Soll diese Sprache in Zukunft auch die Vorlesungen an der Universität dominieren?

Die Erklärungsversuche von Uni-Rektor Andreas Fischer, die Unabhängigkeit sei trotzdem gewährleistet ist ein schlechter Witz. Gerade ein Grossunternehmen, wie die UBS es ist, verteilt ihr Geld nie ohne Hintergedanken, auch wenn zurzeit keine Forderungen der Grossbank vorhanden sein sollten. Es bleibt zum Beispiel ungeklärt, wie die Finanzierung der neu geschaffenen Lehrstühle nach den 150 Millionen „Wohltätigkeits-Spenden“ der UBS aussehen soll.

Würde es der UBS wirklich um die Bildung gehen, würde sie sich mit ihrem Geld dafür einsetzen, dass die Studiengebühren nicht erhöht würden oder sie gar gesenkt werden könnten. Eine weitere Möglichkeit wäre, dass die UBS das Geld zum Beispiel in einen Fond einzahlen, würde ohne konkret zu wissen, für welche Forschungsprojekte ihr Geld tatsächlich verwendet wird. Natürlich wären solche Gelder an gewisse Vorschriften gebunden; aber so würde die UBS nicht nur ‚ihrem’ Departement, sondern der gesamten Bevölkerung etwas Gutes tun.

Durch den Eingriff der Wirtschaft in einen bestimmten Forschungszweig an den Universitäten oder der ETH, wird der wissenschaftliche Grundgedanke nach Unabhängigkeit klar missachtet. Gerade in den heutigen Zeiten, wo uns die Wirtschaftskrise die Grenzen des ewigen Wachstums klar aufgezeigt hat, braucht es neue Wege und Ideen in der Wirtschaft, und diese sollten aus einer unabhängigen Forschung heraus kommen.

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Atomausstieg als Chance

19.04.2012, Junge Grüne Kanton Zürich, Andreas Lustenberger

 

Kommentar zu Tagesanzeiger 16. April 2012

Die Jungen Grünen Zürich sprechen sich gegen die von Bundesrätin Leuthard geplanten Gaskombi Kraftwerke aus. Der Atomausstieg muss als Chance für eine Wende zu erneuerbaren Energien genutzt werden. Mit den geplanten Anlagen wird die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen erneut verstärkt und die bescheidenen Erfolge in der Klimapolitik rückgängig gemacht.

Die Jungen Grünen Zürich fordern von der Politik auf allen Ebenen ein zielgerichtetes Arbeiten auf eine Energiewende hin.  Mit dezentral organisierten erneuerbaren Energiequellen (Solar, Wind, Geothermie, Biogas, Ab-Wärme Nutzung etc) und den existierenden Wasserkraftwerken kann die Schweiz Ihren Energieverbrauch  nachhaltig decken.

Es gelten 40% des gesamten Stromverbrauchs, welche heute AKWs produzieren zu ersetzen. Alleine durch Photovoltaik können wir bis 2025 die Hälfte davon  bereitstellen. Einen weiteren Meilenstein stellt die verbesserte Energieeffizienz dar (Bis 2030 bis zu 30% möglich energy science center ETH Zürich (esc)).  Das Gegenargument,  das Bevölkerungswachstum wirke der Effizienzsteigerung entgegen und übertreffe sie, ist vom esc widerlegt.

Energieexperten, welche nicht von der Stromlobby unterwandert sind,  fordern schon lange ein leistungsfähiges europäisches Stromnetz welches die saisonalen Schwankungen in Produktion und Nachfrage bestens ausgleichen könnte. Da unsere Pumpspeicherkraftwerke die effizienteste Methode zur Energiespeicherung sind und schon heute von Europa dafür gebraucht werden, wäre die Schweiz hierfür in einer hervorragenden Verhandlungsposition.

Die Schweiz kann von einer Energiewende nur profitieren. Wir haben hochqualifizierte Institute (ETH, EPFL, PSI etc.) mit diversifiziertem Wissen und sehr gut ausgebildete Spezialistinnen und Spezialisten. Unser föderalistisches System ist ideal für dezentrale Energieversorgung. Die Politik ist nun aufgefordert, ihre Aufgabe als Innovatorin und Investorin wahrzunehmen, die Klimaproblematik ernstzunehmen und die Wende zu ermöglichen.

Der Bau von Erdgas-Grosskraftwerken gefährdet den Wirtschaftsstandort Schweiz
Modernisierung des Netzes und ökonomische Fortschritte in der Wirtschaft werden durch subventionierten Gasstrom unnötig. Sobald durch die laufende Entwicklung im Ausland der Wind- und Sonnenstrom preislich unter den Gaspreis fällt, werden wir unvorbereitet und technologisch abgehängt, mit einer überteuerten Energieversorgung und Sachzwängen im Netz, vom Ausland abhängig, in die Pipeline gucken.

 

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Junge Grüne Zürich beerdigen das Klima

01.04.2012, Junge Grüne Kanton Zürich, Andreas Lustenberger

Das Klima ist tot – Es lebe das Klima! Am Samstagnachmittag wurde das Klima beerdigt.  Ein Marsch von gramgebeugten und schluchzenden  Trauergästen, angeführt von einem Priester und untermalt mit Trauermusik bahnte sich am Samstag Nachmittag den Weg durch die Innenstadt. Die Bevölkerung betrauerte den Verlust ihres einzigen Planeten.

Einen ungewöhnlichen Anblick bot sich den flanierenden Menschen am Samstag Nachmittag in der Innenstadt. Langsam und in stiller Andacht bahnte sich ein Trauermarsch seinen Weg durch die hektischen Strassen. Leute bekreuzigten sich. Hüte wurden gezogen. Taschentücher  waren plötzlich Mangelware. Die hektische Stimmung wurde für einen Moment vergessen und weichte Andacht und Gebet. Die Zürcherinnen und Zürcher bedauerten, dass wir sorglos mit unserem Lebensraum umgehen und die Wiege unserer Zivilisation nicht mehr geehrt wird.  So schlossen sich spontane Personen dem Trauerzug an. 

Der Klimawandel ist fast vollständig aus den Medienverschwunden. Nicht weil das Problem gelöst wurde, sondern weil wir uns anscheinend unserem Schicksal ergeben haben.

Als Metapher für diese aktuelle Klimapolitik wurde das Klima zu Grabe getragen. Offensichtlich steuern wir schon lange auf eine globale Katastrophe zu und niemand handelt! Das Klima wie wir es heute kennen, wird schon bald der Vergangenheit angehören.  Die 2° Gradgrenze werden wir schon vor 2040 überschritten haben. Bis Ende des Jahrhunderts wird die Erwärmung 6° Grad betragen (Szenarien zur Klimaänderung in der Schweiz, NCCR Climate 2011). Die jungen Grünen fordern von der Politik auf allen Ebenen sich endlich auf verbindliche CO2 Reduktion einzulassen und die Wende hin zu erneuerbaren Energien zu fördern und beschleunigen, damit die Schweiz eine Vorreiterrolle in internationalen Klimaverhandlungen einnehmen kann.

Die Schweiz kann von einer solchen Energiewende nur profitieren. Wir haben hochqualifizierte Institute (ETH, EPFL, PSI etc.) mit diversifiziertem Wissen und sehr gut ausgebildete Spezialistinnen und Spezialisten. Unser föderalistisches System ist ideal für dezentrale Energieversorgung. Die Wirtschaft ist aufgefordert ihre Aufgabe als Innovatorin und Investorin wahrzunehmen und die Wende zu ermöglichen.

Es ist noch nicht zu spät unser Klima zu retten, aber es ist 5 vor 12.


Hier ein Foto der gestrigen Aktion!

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Junge Grüne freuen sich über doppeltes Nein zum Bürgerrechtsgesetz

12.03.2012, Junge Grüne Kanton Zürich, Martin Neukom

Die Jungen Grünen freuen sich über das doppelte Nein zum neuen Bürgerrechtsgesetz und dem unsäglichen SVP-Gegenvorschlag. Das Zürcher Stimmvolk zeigt, dass es keine unfairen und willkürlichen Gesetze will und setzt ein Zeichen für die Jugend.

Die Jungen Grünen nehmen das heutige Abstimmungsergebnis zur Erneuerung des kantonalen Bürgerrechts mit grosser Freude zur Kenntnis. Mit nur gerade 43 bzw. 40 Prozent Ja-Stimmen wurden die bürgerlichen Parteien klar in die Schranken gewiesen. Für die Jungen Grünen ist das doppelte Nein vor allem ein starkes Zeichen für ausländische Jugendliche, welche hier zur Schule gehen und sich in die Gesellschaft integrieren. Für sie gilt auch in Zukunft die bewährte erleichterte Einbürgerung. Auch wollen die Zürcher Stimmberechtigen weiterhin den Fokus auf den wirklichen Integrationsstand einer Person und nicht auf den Buchstaben auf dem Ausweis richten. Die Voraussetzung einer
Niederlassungsbewilligung "C" wurde abgelehnt.

Damit senden die ZürcherInnen auch ein starkes Zeichen nach Bundesbern, wo momentan eine Vorlage zur Revision des Bürgerrechtsgesetzes hängig ist, welche die Einbürgerung ebenfalls von einer Niederlassungsbewilligung abhängig machen will.

Die Jungen Grünen sehen sich durch dieses Abstimmungsresultat in ihrer Arbeit bestätigt. Wir wollen uns weiter für eine faire, transparente und menschenfreundliche Einbürgerungspolitik stark machen. Rechter Populismus und fremdenfeindliche Hetze darf in unserer Gesellschaft keinen Platz haben.

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Neue Führung bei den jungen Grünen Winterthur

02.02.2012, Junge Grüne Winterthur, Philip Hochuli

Die jungen Grünen Winterthur haben an der Generalversammlung vom 1.2.2012 einen neuen Vorstand und ein neues Präsidium gewählt. Alle Entscheide wurde einstimmig getroffen. Der bisherige Präsident Philip Hochuli bildet nun zusammen mit Fionn Meier ein Co- Präsidium. Dies soll bessere Arbeitsteilung ermöglichen und mehr Stabilität in den Verein bringen. 
Der Vorstand besteht neben den beiden CO- Präsidenten neu aus 5 Mitgliedern. Neu dazugekommen sind Fabienne Mouret und Noemi Koblet. Tobias Juon wurde in seiner Position bestätigt. Aus dem Vorstand zurückgetreten ist Yan Kurth.

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Offener Brief an Köbi Kuhn

13.10.2011, Junge Grüne Kanton Zürich, Junggrüner Fuchs

Sehr geehrter Köbi Kuhn,

Vor rund zehn Jahren leiteten Sie in der Schweizer Fussballnationalmannschaft einen grossen Umbruch ein. Dank vielen neuen, jungen und multikulturellen Kräften führten Sie das Schweizer Nationalteam auf den Weg des grossen Erfolges. Wir alle erinnern uns gerne an die zwei Europameisterschaften und die Weltmeisterschaft, welche wir in der Schweiz mit ihnen als Trainer erleben durften. Neben dem sportlichen Erfolg stand das Schweizer Nationalteam jedoch auch für die gelungene Integration und die verschiedenen Kulturen und Nationen, welche unser Land stark und erfolgreich machten und auch heute noch machen. Spieler, wie Johann Djourou, Philippe Senderos, Gökhan Inler oder Blerim Dzemaili schafften unter ihnen den Schritt ins Nationalteam und verkörpern heute mit vielen anderen die neue, offene Schweiz. Dass nun ausgerechnet Sie Herr Kuhn, der Baumeister dieses Erfolgs, im Wahlkampf den SVP-Ständeratskandidat Christoph Blocher unterstützen, macht uns Junge Grüne darum tief betroffen. Ist es doch genau die SVP unter der Führung von Christoph Blocher, welche die Bevölkerung in unserem Land spalten will, Ausländer und Secondos verunglimpft und die Einwanderung auf ein Minimum reduzieren will. Schicksale, Menschenleben und Menschenrechte spielen dabei keine Rolle. Sie Herr Kuhn, wurden im Jahr 2006 zum Schweizer des Jahres gewählt und in unserem Land als „Köbi national“ gefeiert. Sie werden in der Bevölkerung auch heute noch geschätzt und für ihren Erfolg bewundert. Darum irritiert uns, wie wenig Sie heute an jene denken, welche ihren Erfolg möglich machten. Die Forderungen, welche die SVP und Christoph Blocher seit Jahren stellen, hätten unser Land sportlich, aber vor allem auch wirtschaftlich und kulturell nie auf den heutigen Stand gebracht. Herr Kuhn, als Fussballtrainer sollten sie wissen, dass dieser Sport Menschen und Kulturen auf der ganzen Welt verbindet und sie in diesem Spiel vereint. Vor jedem Fussballspiel wird gegen Gewalt, zu mehr Fairness und gegen Rassismus aufgerufen. Die Plakate und der Ton der SVP missachten jegliche dieser Forderungen. Herr Kuhn, unterstützen Sie die verbale Gewalt, mit welcher die SVP Ausländer und Secondos tagtäglich attackiert wirklich? Ist es fair eine ganze Bevölkerungsschicht als Diebe, Vergewaltiger und Mörder darzustellen? Finden Sie es förderlich, dass ganze Städte, Dörfer und Bahnhöfe mit menschenverachtenden, rassistischen und populistischen Plakaten zugepflastert werden? Schlussendlich Herr Kuhn, unterstützen Sie wirklich die Hooligans der Politik? Als ehemaliger Nationaltrainer finden wir dies untragbar. Wir sind enttäuscht vom Trainer, der uns einst so stolz auf unser kleines Land sein liess. Eine Woche geht es noch bis zu den Wahlen. Zeit für Sie nachzudenken, woher ihr Erfolg kommt, wer dazu beigetragen hat und wie er auch in Zukunft weitergeführt werden kann. Sportlich, wirtschaftlich und nicht zuletzt gesellschaftlich!

In grosser Hoffnung, 
Junge Grüne Zürich

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Schülerinnen gestalten faire Mode

04.10.2011, Junge Grüne Kanton Zürich, Junggrüner Fuchs

Unter dem Motto „Faire Mode passt sich an Kunden an“ starten die Jungen Grünen ZH und das T-School Project einen gemeinsamen Wettbewerb für die Kantonsschulen Kanton Zürich. Die SchülerInnen erhalten die Möglichkeit T-Shirts und Kapuzenpullis zu designen. Die Siegermodelle werden prämiert, produziert und im Anschluss verkauft.

Mehr als 100 SchülerInnen haben bereits voller Elan mit dem Designen der fairen T-Shirts und Kapuzenpullis begonnen. Diese dürfen sie nach dem Designen auch behalten, verlangt werden nur eine Skizze und ein Foto mit dem neu designten Kleidungsstück. Das Projekt wurde seitens der LehrerInnen und der SchülerInnen mit grosser Begeisterung aufgenommen. „Die Schüler und Schülerinnen haben sich dank dem Input der Jungen Grünen engagiert mit dem Thema auseinandergesetzt und sind nun lustvoll und motiviert an der Umsetzung ihrer Ideen. Auch mir als Lehrperson hat dieser Wettbewerb einen Denkanstoss gegeben, künftig bewusster meine Kleider und jene meiner Kinder einzukaufen“, sagt Judith Bosshart, eine Gestaltungslehrerin an der Kantonsschule Stadelhofen.

Parallel dazu gaben die Jungen Grünen Workshops zum Thema „Faire Produktion in der Modebranche“, bei denen die SchülerInnen die involvierten Stellen wie Zwischenhändler, ArbeiterInnen, Plantagebesitzer und Detailshandelsgeschäfte kennenlernten und beschrieben. Mittels Monopoly Geld konnten sie schätzen, wer von ihrem gekauften T-Shirt am meisten profitiert und sahen sofort die Problemstellen und Lösungsmöglichkeiten.  

Eine Jury bestehend aus T-School Project Verantwortlichen, Dozenten der Hochschule der Gestaltung sowie weiteren Experten wird Mitte Oktober zwei Modelle auswählen und an der Preisverleihung am 8. November prämieren. An der Preisverleihung werden alle neu entworfenen Kleidungsstücke von den Schülerinnen an einer Modeschau präsentiert. Der Verkauf der ausgewählten Modelle startet in Dezember, mehr Infos dazu wird es auf der Website der Jungen Grünen ZH geben. Der Erlös geht vollumfänglich an Burkina Faso, um den Aufbau von Schulen zu unterstützen.

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Massenverblödung stoppen

28.09.2011, Junge Grüne Kanton Zürich, Junggrüner Fuchs

LEAD: Die Jungen Grünen und Alten Füchse fordern in ihrer neuen Plakatkampagne den Stopp der Massenverblödung. Bürgerliche Kräfte verkaufen das Volk für dumm, schüren Fremdenfeindlichkeit und sparen während dessen unseren Kanton zu Tode. Die Politik verkommt zu einer unaufhörlichen Wahlkampfveranstaltung. Die Massenverblödung muss stoppen! Wir setzen uns für eine nachhaltige Wirtschaft und eine solidarische Gesellschaft in einer intakten Umwelt ein.

TEXT: Die rechts-konservativen Politiker schüren Ängste und Fremdenfeindlichkeit in der hiesigen Bevölkerung und dies lediglich zur Ablenkung von ernsthaften Problemen wie Wirtschaftskriminalität, Steuerbetrug und Ausbeutung der schwächsten Mitglieder der Gesellschaft. Sie bezirzen ihre Klientel mit Steuergeschenken, betrügen unsere Staatsfinanzen und unseren Kanton um Milliarden von Steuerngeldern zu Gunsten von einigen wenigen Superreichen. Verkauft wird dies jeweils als Standortförderung und als Wettbewerbsvorteil. Was attraktiv tönt, schadet den normalen Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern.

Soziale Leistungen werden zunehmend abgebaut. Bildung, Gesundheit und Altersvorsorge haben keine Priorität bei der bürgerlichen Spar-Allianz. Da machen wir nicht mit! Der Reichtum der Schweiz muss für alle hier lebenden Menschen genügen. Als Wurzel für all unsere Probleme werden die Ausländerinnen und Ausländer dargestellt. Eine unglaubliche Diskriminierung und Diffamierung ist im Gange. Natürlich ist dieses Plakat somit auch eine Anspielung auf das SVP-Plakat "Masseneinwanderung stoppen". Stoppen wir die Masseneinwanderung des Egoismus und der Bereicherung Weniger auf Kosten der Vielen.

Inserate und Plakate der bürgerlichen Parteien dominieren den Werbemarkt. Die Information über den politischen Inhalt der realen Politik geht in der Flut nahezu unter. Die repräsentative Demokratie, die über die Parlamente laufen sollte, wird so stark strapaziert bis verunmöglicht, weil sich die Wähler und Wählerinnen nicht mehr orientieren können, teilweise sogar zu blossen Abwehrreaktionen greifen und die Politik als Ganzes boykottieren.

Wir wehren uns gegen diese Massenverblödung und fordern die Bürgerinnen und Bürger auf, dies auch zu tun!

 

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Alma Redzic

Kantonsrätin, Präsidentin Junge Grüne Kanton Zürich

 

Nationalratskandidatin Liste 14

http://www.junge-gruene-und-alte-fuechse.ch/

 

Tel:   043 488 00 03

Mob: 078 660 53 22

http://www.jungegruene.ch/

 

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Veloroution

23.09.2011, Junge Grüne Kanton Zürich, Junggrüner Fuchs

Gestern, Donnerstag 22. September, haben in Zürich 500 Velofahrerinnen und -fahrer für die Veloroution demonstriert. Die Teilnehmenden zogen vom Bürkliplatz bis Altstetten und wieder zurück, kreuz und quer auf den Hauptverkehrsachsen durch Zürich. Danach vergnügte sich die Menge noch bei einem Konzert von Coldeve auf dem Bürkliplatz. Die Veranstalter sowie die Polizei zogen eine positive Bilanz des Anlasses. Im Anhang dieser Medienmitteilung finden sie drei ausgewählte Bilder der Veloroution 2011.

Die Forderungen der Veloroution zum diesjährigen internationalen (leider noch immer nicht) autofreien Tages sind:

  • Auf allen Hauptachsen beidseitig 2 Meter breite Velorouten und Grüne Wellen für Velofahrende.
  • Quartierstrassen sind grundsätzlich Sackgassen für Autos, Zone 30 und Mischverkehr.
  • Velofahrende halten sich an die Verkehrsregeln, sofern die Infrastruktur dies zulässt.

Weitere Informationen und bald auch jede Menge weitere Bilder finden Sie auf www.velodemo.ch

OK Velodemo 2011

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Skandal: Jelmoli bestraft Tagesanzeiger für kritischen Artikel zu sexistischer Werbung

Es gibt offenbar keine freie Berichterstattung zu Sexismus, sofern das tangierte Unternehmen gleichzeitig auch ein wichtiger Werbekunde ist. Die Jungen Grünen kritisieren die Entwicklung scharf und fordern zu einer öffentlichen Entschuldigung auf.
Die Jungen Grünen Zürich sind empört über das Verhalten von Jelmoli. Mitten in Zürich an der Bahnhofstrasse nimmt sich Jelmoli die Frechheit ihr Schaufenster sexistisch zu gestalten. Dabei wird eine Szene gezeigt, in der der Chef seiner dümmlichen Sekretärin an die Wäsche geht. Jelmoli sind leider bei weitem nicht die einzigen, die für ihre Werbung auf sexistische Motive zurückgreifen. Was Jelmoli aber besonders auszeichnet, ist ihre dreiste Reaktion auf eine kritische Berichterstattung im Tagesanzeiger zu besagter Werbung. Kaum nachdem der Artikel am Mittwoch erschienen ist, zieht Jelmoli ihre Inserate im Tagesanzeiger zurück. Damit untergraben sie bewusst die dringend nötige kritische Auseinandersetzung mit Sexismus. Alexandra Takhtarova von den Jungen Grünen, die sich im erwähnten Tagesanzeiger Artikel ebenfalls kritisch äusserte, meint dazu: „Das Verhalten von Jelmoli ist bedenklich und zeigt ein Rollenverständnis von der Chefetage aus dem letzten Jahrhundert.“

Die Jungen Grünen fordern die Kundschaft von Jelmoli dazu auf in dessen Filialen nicht mehr einzukaufen und zwar solange, bis sich Jelmoli für das dreiste Vorgehen öffentlich entschuldigt hat.

Chronologie der Ereignisse:
Woche 38: Jelmoli gestaltet ihr Schaufenster neu. In einer Büroszene zupft der Chef am Rock seiner Sekretärin. Die Sekretärin wird klischeehaft zum „Sexobjekt mit nichts im Kopf“ degradiert. In einer Sprechblase der Sekretärin sind die Worte „Blabla“ zu sehen, als ob sie sowieso nur labert.

Mittwoch, 21. Sept.: In der Printausgabe des Tagesanzeigers erscheint ein kritischer Artikel zum besagten Schaufenster. Bekannte Feministinnen wie Regula Stämpfli äussern sich darin negativ.

Donnerstag, 22. Sept.: Jelmoli zieht einen laufenden Werbeauftrag bei Tagesanzeiger zurück. Dies offensichtlich als Strafaktion für kritische Berichterstattung.

Datum unbekannt: Tagi Online publiziert den umstrittenen Artikel auf Geheiss von oben doch nicht. Es bleibt bei der Printausgabe.

Junge Grüne aktiv gegen Sexismus in der Werbung
Den Jungen Grünen ist die Zunahme an sexistischer Werbung schon lange ein Dorn im Auge. Um auf das Thema aufmerksam zu machen, organisieren sie deshalb ein Kunstabend am 2. Dezember im Cabaret Voltaire. Junge Künstler und Künstlerinnen aus der Region sind dazu eingeladen sich in Form eines Kunstbeitrags (Gedicht, Musik,Film, Bild etc.) kritisch mit dem Thema Sexismus auseinander zu setzen.

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Junge Grüne, Waisenhausplatz 21, 3011 Bern, PC 30-38719-2
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