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Medienmitteilungen

Rechte Klimapolitik stützt sich auf falsche Journalistische Arbeit

13.05.2012, Junge Grüne Schweiz, Andreas Lustenberger

Kommentar zu Weltwoche Nr.19 2012  „Die vergessene Eiszeit“

Wie von der Weltwoche nicht anders erwartet, vermischt Sie in ihrem Artikel „Die vergessene Eiszeit“ gekonnt Halbwissen mit Unwahrheiten. Mit ausgewähltem Weglassen von wichtigen Fakten und gut platzierten populistischen Schlagwörtern, kommt sie so zu einen Schluss, welcher die rechte Politik rechtfertigt und Klimaskeptikern Aufwind verschaffen sollte. 
In den 1970 postulierten Klimawissenschaftler eine globale Abkühlung, falls die Schwefeldioxid-Emissionen nicht reduziert werden. Dies steht allerdings keineswegs im Widerspruch zur heutigen Klimadebatte. 

Wenn wir die Temperaturkurve des letzten Jahrhunderts anschauen, sehen wir den erwähnten, deutlichen Knick zwischen 1945 und 1975 (NRC 2006). Dies ist, wie von Alex Reichmuth richtig erläutert, auf „Schmutzteilchen“ in der Atmosphäre zurückzuführen. Diese absorbieren einen beträchtlichen Teil der UV Strahlung und kühlen dadurch die bodennahe Luft ab. Der erwähnte Wissenschaftler Prof. Murray Mitchell hat im erwähnten Bericht ebenfalls erklärt, dass die globale Abkühlung stoppen und in einer Erwärmung enden wird, wenn die Emissionen reduziert werden oder CO2-Emissionen den Treibhauseffekt verstärken.

Aber diesen Abschnitt hat die Weltwoche bereits nicht mehr gelesen. Mitchell hat die Notwendigkeit der Schwefeldioxid-Reduktion aufgezeigt und gilt als Wegbereiter der verbesserten Luftqualität (Murray Mitchell 1971). Die Wissenschaft war und ist sich einer Meinung. Die Industrie entwarf 1973 den Fahrzeugkatalysator, die Politik hat 1986 gehandelt und ihn für obligatorisch erklärt. 

Die Jungen Grünen sehen hier  keinen Bankrott der Wissenschaft. Im Gegenteil handelt es sich um seriöse Forschung und eine Bestätigung der grünen Politik. Das Problem wurde erkannt und von Politikern ernst genommen. Das Resultat sind deutliche Verbesserungen der Luftqualität und eine starke Abnahme von Lungenkrankheiten seit 1980.

In der Temperaturkurve kann man ab 1980 erkennen, dass die Erwärmung schneller voranschreitet, da der Effekt der globale Abkühlung von den steigenden Treibhausgas-Konzentrationen kompensiert wird. Herr Reichmuths letzter Satz, in welchem er behauptet, seit 2000 habe sich die Erde nicht weiter erwärmt, ist schlicht falsch. NOAA, ESA, NASA, IPCC und viele andere Institutionen mit einem umfassenden Messnetz, bestätigen die ungebremste Erwärmung. Die acht wärmsten Jahre seit 1880 sind alle zwischen 2000 und 2008 (NASA 2008).

Wie die Weltwoche richtig festgestellt hat, wiederholt sich nun die Geschichte. Die grosse Mehrheit der Klimawissenschaftler haben die anthropogenen Treibhausgasemissionen als Problem erkannt und dies auch stichhaltig belegt. Sie fordern von der Politik Handlungen. Die Politik und die Wirtschaft müssen nun Ihre Verantwortung den späteren Generationen gegenüber endlich wahrnehmen und verbindliche CO2-Reduktionen durchsetzten.

Aus der Geschichte sollte man lernen, vor allem wenn sie sich wiederholt. Wir haben einmal auf die Wissenschaft gehört und es hat uns geholfen. Wir sollten es wieder tun. 

Lukas Oesch
Leiter der AG Klima Zürich

 

 

 

Referenzen: 

Surface Temperature Reconstructions for the last 2000 Years, National Reseach Council of the National Academies (NRC), Washington D.C. 2006

The Effects of Atmospheric Aerosols on Climate with Special Reference to Temperature near Earths Surface, J. Murray Mitchell 1971, Journal of applied Meteorology

GISS Surface Temperature Annalysis (NASA) , Goddard Institute of Space Studies 2008

Bild von IPCC  AR4, 2007

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Armeewaffen gehören eingezogen

25.04.2012, Junge Grüne Schweiz, Lena Frank

Das Verteidigungsdepartement gab gestern Zahlen zu vermissten Armeewaffen an: 733 sind derzeit gesucht. Die Jungen Grünen sind über diese Bekanntgabe konsterniert und verlangen sofortige Handlung des Bundesrats und Erhöhung des Drucks auf die Kantone.

Die Jungen Grünen Schweiz zeigen sich bestürzt über den Bericht des Verteidigungsdepartements, wonach 733 Armeewaffen als vermisst gelten. Waffen sind keine Spielzeuge und gehören nicht nach Hause. Die Jungen Grünen sind bestürzt über die falschen Angaben, die bezüglich der Waffenschutzinitiative gemacht wurden. Demnach wurde mitgeteilt, dass Armeewaffen unverzüglich nach Beendigung des Dienstes eingezogen werden. Die 188 Waffen von Personen mit Bedrohungspotential seien zurück erhalten worden. Doch der Tatverdächtige Schütze von Altstätten, SG, der vor Knapp zwei Wochen mit einer Armeewaffe einen 24 jährigen schwer verletzte, gehörte nicht auf diese Liste.

Die Jungen Grünen fordern den Bundesrat auf, sofort zu Handeln und den Druck auf die Kantone zu erhöhen. Personalmangel kann kein Grund sein, Menschenleben zu gefährden. Die Waffen müssen umgehend eingezogen werden! "Die Bürgerlichen Parteien sollen suchen helfen, da schliesslich ihre waffen-liberale Politik zu diesen Umständen führt." so Lena Frank, Co-Präsidentin der Jungen Grünen Schweiz.

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Irène Kälin als Vizepräsidentin der Grünen Schweiz gewählt

21.04.2012, Junge Grüne Schweiz, Andreas Lustenberger

Die Jungen Grünen Schweiz gratulieren Irène Kälin zur souveränen Wahl ins Vizepräsidium der Grünen Partei Schweiz. Die Aargauer Grossrätin überzeugte an der Delegiertenversammlung in Genf mit ihrem kompetenten, sympathischen Auftritt. Irène Kälin wird die Jungen Grünen würdig vertreten und ist eine Bereicherung für das Präsidium der GPS sein.

Mit einer überwältigenden Mehrheit wählten die Grünen Delegierten Irène Kälin ins Vizepräsidium. Irène Kälin repräsentiert eine neue Generation (Junge) Grüne, welche den Grünen Schweiz frischen Wind bringen wird. Kälin tritt somit in die Fussstapfen der Bernerin Aline Trede, welche die Jungen Grünen in den letzten vier Jahren im Präsidium der GPS vertreten hat und immer wieder für Wirbel gesorgt hat. Als Studentin der Islamwissenschaften ist Irène auch in sozialen Fragen kompetent und kann ihr Fachwissen ins Präsidium einbringen. Die Jungen Grünen Schweiz wünschen Irène Kälin für Ihre neue Aufgabe innovative Ideen, viel Energie und Durchsetzungsvermögen.

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Junge Grüne beerdigen das Klima

29.03.2012, Junge Grüne Schweiz, Andreas Lustenberger

Die Jungen Grünen Zürich beerdigen das Klima. Wir tragen symbolisch einen Sarg durch die Innenstadt,  angeführt von einem Priester und begleitet von seufzenden, schluchzenden Trauergästen. Die ganze Aktion wird mit Trauermusik untermalt. Die Bevölkerung betrauert den Verlust ihres einzigen Planeten.

Die Klimaveränderung wird immense soziale und wirtschaftliche Kosten mit sich bringen. Sie stellt somit das grösste globale Umweltproblem des 21. Jahrhunderts dar. Mit ihr werden sich alle Staaten auseinandersetzten müssen.

Die Jungen Grünen Zürich laden am Samstag, 31.03.2012, ab 11 Uhr, Landesmuseum, Bahnhofstrasse, Niederdörfli, zur Trauerfeier für das Klima ein. Als Metapher für die aktuelle Klimapolitik wird das Klima zu Grabe getragen. Offensichtlich steuern wir schon lange auf eine globale Katastrophe zu und niemand handelt! Das Klima wie wir es heute kennen, wird schon bald der Vergangenheit angehören.  Die 2° Gradgrenze werden wir schon vor 2040 überschritten haben. Bis Ende des Jahrhunderts wird die Erwärmung 6° Grad betragen (Szenarien zur Klimaänderung in der Schweiz, NCCR Climate 2011). Die Jungen Grünen fordern von der Politik auf allen Ebenen sich endlich auf verbindliche CO2 Reduktion einzulassen und die Wende hin zu erneuerbaren Energien zu fördern und beschleunigen, damit die Schweiz eine Vorreiterrolle in internationalen Klimaverhandlungen einnehmen kann.

Die Schweiz kann von einer solchen Energiewende nur profitieren. Wir haben hochqualifizierte Institute (ETH, EPFL, PSI etc.) mit diversifiziertem Wissen und sehr gut ausgebildete Spezialistinnen und Spezialisten. Unser föderalistisches System ist ideal für dezentrale Energieversorgung. Die Wirtschaft ist aufgefordert ihre Aufgabe als Innovatorin und Investorin wahrzunehmen und die Wende zu ermöglichen.

Noch ist es nicht zu spät unser Klima zu retten, aber es ist 5 vor 12.



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Die Generalversammlung der Jungen Grünen Schweiz vom 4. Februar in St. Gallen hat die Aargauerin Irène Kälin als offizielle Kandidatin für das Vize-Präsidium der Grünen Schweiz gewählt.

Irène Kälin, 25,  studiert Islam- und Politikwissenschaften an der Uni Zürich. Sie ist seit 2011 im Vorstand der Grünen Schweiz und seit 2010 Grüne Grossrätin im Aargauer Grossen Rat. Zudem war sie bei den Nationalratswahlen 2011 Listenführerin der Jungen Grünen Aargau. Ganz besonders liegt ihr am Herzen; von den Diskussionen über das breite Dach der Grünen und von der Strömungsdebatte weg zu kommen und wieder näher zusammen zu rücken. Zu dieser Vielfalt sollten und müssen auch die Jungen Grünen gehören, die mit Irène Kälin eine kompetente Vertreterin gefunden haben. Durch ihre Arbeit in verschiedenen Sparten der Partei bringt sie wichtige Voraussetzungen mit: Grüner Teamgeist und Kenntnis der politischen Agenda. Als von AKWs umgebene Aargauerin ist sie besonders mit Majak und der daraus resultierenden Problematik der Uranwiederaufbereitung, Uranimporte und Intransparenz der Lieferketten vertraut. Daneben widmet Irène Kälin ihr politisches Engagement auch der Sozial- und Migrationspolitik. Auf kantonaler Ebene hat sie z.B. eine Postkartenaktion gegen die Ausschaffungsinitiative und den Gegenvorschlag organisiert und koordiniert. Durch ihr Studium ist sie kompetent, in Fragen, die das Zusammenleben von verschiedenen Kulturen und Religionen betreffen. Kälin ist als Teilnehmerin einer parlamentarischen Delegation aus sieben europäischen Ländern, die durch das CEPR (Council for European-Palestinian Relations) einberufen und durchgeführt wurde, im Oktober 2010 in die palästinensische Westbank und nach Amman gereist und pflege noch immer Kontakte zu politischen Kräften und Organisationen in Palästina. Im Moment beschäftigt sich Irène Kälin mit dem Wahlkampf für die anstehenden Aargauer Grossratswahlen

Wir  freuen uns, dass sich mit Irène Kälin eine frische, freche, Junge Grüne Kandidatin zur Verfügung stellt und sind überzeugt, dass sie die (jungen) Grünen Anliegen optimal vertreten kann.

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ENSI-Rat Erneuerung: Offener Brief an Leuthard

02.11.2011, Junge Grüne Schweiz, Martin Neukom

Im November wird der Bundesrat voraussichtlich den ENSI-Rat neu wählen. In einem öffentlichen Brief an Doris Leuthard fordert Martin Neukom, Präsident der Jungen Grünen Schweiz, die Offenlegung der Auswahlkriterien und die Einbindung von ausländischen Experten.

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Occupy Paradeplatz setzt ein Zeichen

15.10.2011, Junge Grüne Schweiz, Martin Neukom

Die Jungen Grünen freuen sich über die gelungene und friedliche Besetzung des Paradeplatzes. Dies setzt ein starkes Zeichen an die Politik, dass es grundlegende Reformen braucht für den Finanzplatz Schweiz. Die heutige Besetzung war der Auftakt für längerfristige, politische Aktionen zum Stopp des Kasino-Bankings.

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Rettet Menschen, nicht Banken

10.10.2011, Junge Grüne Schweiz, Martin Neukom

Heute, 10. Oktober, hat die Vorbereitungssitzung für Occupy Paradeplatz statt gefunden. Rund 100 Personen waren anwesend und rufen zu einer FRIEDLICHEN Besetzung des Paradeplatzes auf am Samstag 15. Oktober. Der gemeinsame Nenner: Schluss mit Kasino-Banking – Das Bankensystem muss geändert werden. Rettet Menschen, nicht Banken.

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Die Schweiz im Jahre 2050

04.10.2011, Junge Grüne Schweiz, Martin Neukom

Drei Wochen vor den Wahlen lancieren die Jungen Grünen Schweiz ihre Facebook Kampagne auswirkungen.ch. Die Kampagne zeichnet ein Bild der Schweiz im Jahre 2050 abhängig von der Wahl in drei Wochen.

Was ist die Auswirkung deiner Wahl?

www.auswirkungen.ch

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Junge Grüne lancieren Kampagne gegen Handy Abzocke

16.09.2011, Junge Grüne Schweiz, Martin Neukom

Mobiles Telefonieren ist in der Schweiz bis zu fünf mal teurer als im umliegenden Ausland. Nach Martin Neukom, Präsident der Jungen Grünen Schweiz, liegt der Grund darin, dass im Bereich Mobiltelefonie kein Markt herrscht: „Die Angebote von Orange, Sunrise und Swisscom sind gar nicht vergleichbar“. Deshalb lancieren die Jungen Grünen Schweiz heute eine Kampagne gegen die Handy-Abzocke. Unter www.stopp-handy-abzocke.ch kann die Petition dazu unterschrieben werden.

Für viele Jugendliche sind die hohen Telefonkosten zunehmend ein Problem. In der Schweiz ist mobiles Kommunizieren zu einem Grundbedürfnis geworden, auf welches nur sehr schwer verzichtet werden kann. Ein Vergleich mit dem Ausland zeigt, dass ein viel günstigeres Angebot möglich wäre. Das heisst: Bei den Mobilfunk-Bereibern bleibt viel Gewinn übrig, die Kunden werden über den Tisch gezogen.

Grund für die hohen Kosten ist der fehlende Markt. Die Angebote sind so kompliziert, dass sie nicht verglichen werden können. So funktioniert der Markt nicht. Zudem wird ein Grossteil des Marktes von Swisscom dominiert.
Des Weiteren zwingen die Betreiber dem Kunde übermässig lange Verträge auf, die wiederum besonders für Junge problematisch sind. Ändert sich die Lebenssituation kann der langfristige Vertrag nicht angepasst werden und es entstehen schnell finanzielle Probleme.

Petition für faire Preise und faire Verträge
Heute, Freitag 16. Sept, lancieren die Jungen Grünen Schweiz deshalb die Online-Petition gegen Handy-Abzocke auf www.stopp-handy-abzocke.ch. Ziel ist es, ersten Druck aufzubauen auf die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft. Zudem möchten die Jungen Grünen generell junge Leute dazu motivieren, sich dafür einzusetzen, wenn sie etwas stört.

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Die neue Generation Grün

10.08.2011, Junge Grüne Schweiz, Clarence Chollet

Die Jungen Grünen sind gut aufgestellt für die Nationalratswahlen im Oktober. In 14 Kantonen treten die sie mit einer eigenen Listen an. In 12 Kantonen konnten zudem Junge Grüne auf den Listen der Grünen plaziert werden. Teilweise sogar auf Spitzenplätzen. Die viel besagte Alterslücke bei den Grünen ist somit definitiv vom Tisch.

In mehreren Kantonen haben bekannte Junge Grüne aussichtsreiche Plätze auf den Grünen Listen. Dies wird untermauert durch 14 eigene junge Listen, welche die Listen der Mutterpartei noch zusätzlich unterstützen soll. Mit jungen Listen ist es ausserdem auch einfacher möglich, junge Menschen anzusprechen und für Politik zu begeistern.

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Junge Grüne, Waisenhausplatz 21, 3011 Bern, PC 30-38719-2
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