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NEIN zur pauschlalen Kriminalisierung ganzer Bevölkerungsgruppen

15.02.2012, Junge Grüne Solothurn, Cyrill Bolliger

Die jungen Grünen Kanton Solothurn beschlossen einstimmig die Nein-Parole zur Umsetzung der Volksinitiative "Nennung der Nationalitäten in Meldungen der Polizei und Justizbehörden". Die Initiative kriminalisiert ganze Bevölkerungsgruppen statt TäterInnen, denn es sind Menschen die Verbrechen begehen, keine Nationen. Somit schüre sie nur Hass und Unmut, weder SchweizerInnen noch AusländerInnen bringe sie etwas, so Mattias Ruchti, welcher die jungen Grünen im Nein-Komitee vertritt.
Zustimmung erhalten der Verpflichtungskredit für das Berufsbildungszentrum in Solothurn sowie der Beitritt zum Konkordat über private Sicherheitsdienstleistungen und Änderung des Gesetzes über die Kantonspolizei.
Die FDP-Wahlkampfinitiative "KMU-Förderinitiative: Weniger Bürokratie - mehr Arbeitsplätze" tönt zwar gut und nett, bringt aber in Wirklichkeit keinerlei Verbesserungen, sind sich die jungen Grünen einig. „Für eine Initiative mit so wenig Fleisch am Knochen kann man als ernsthafte Partei werden ein Ja noch ein Nein empfehlen“ bemerkt Christof Schauwecker. So beschliessen die Jungen Grünen Solothurn hier Stimmfreigabe.


Die Parolen zu den nationalen Vorlagen:

  • Schluss mit dem uferlosen Bau von Zweitwohnungen: JA
  • Bausparinitiative: NEIN
  • Regelung der Geldspiele zugunsten gemeinnütziger Zwecke: JA
  • Buchpreisbindung: JA
  • 6 Wochen Ferien: JA
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Aaretauchen

01.09.2011, Junge Grüne Solothurn, Cyrill Bolliger

Nur ein Teil des herausgefischten Mülls...

Die Jungen Grünen (JG) haben letzten Samstag (27.8.2011) wieder einmal ihr fast schon traditionelles Aaretauchen durchgeführt und dabei beträchtliches zu Tage geführt.
 

Das Wetter war garstig oberhalb der Wasser Oberfläche. Dies spielte allerdings letzten Samstag am Landhausquai keine Rolle. Denn das Augenmerk galt dem Aareboden – respektive den Gläsern, Flaschen und all dem anderen Müll, welcher teils aus Versehen, teils jedoch mutwillig in der Aare landete.

Wieder einmal holten die JG unzählige Dinge aus der Aare. Vom GA bis zum Cowboy-Hut war auch heuer wieder viel dabei. „Sogar eine Weihnachtsbeleuchtung und mehrere Kleiderbügel haben wir gefunden“, so Niels Kruse, einer der Taucher der JG. Über 100 kg Müll haben die JG dieses Jahr wieder rausgezogen, schätzt Christof Schauwecker. Die Mehrheit ist jedoch noch unten, denn um alles rauszuholen reicht ein Tag bei weitem nicht. Zum Teil sind die Flaschen und Gläser tief im Sand vergraben. „Das grösste Problem sind jedoch nicht die Gläser und Flaschen an sich, sondern deren Scherben“, Magdalena Röösli (Präsidentin der JG) dachte dabei an die vielen Aareschwimmenden. „Es kommt immer wieder vor, dass man sich blutige Füsse holt, wenn man aus der Aare kommt. Dies ist lästig und gefährlich“.

Nicht wenige der vorbeikommenden PassantInnen, Touristen und Familien blieben staunend stehen. „Da denkt man immer, die Schweiz sei so ein sauberes Land. Wenn man aber so was sieht, dann muss man sich dies nochmal überlegen…“, wie eine Passantin konsterniert bemerkte.

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Veloputz und Velocheck der Jungen Grünen Solothurn

08.06.2011, Junge Grüne Solothurn, Fabian von Hegi

Die Jungen Grünen Solothurn konnten am Samstag, den 14. Mai, auf dem Klosterplatz in Solothurn zahlreiche Velos putzen und auf Herz und Nieren prüfen. Troz den schlechten Wetterprognosen war der Anlass ein voller Erfolg für alle Teilnehmenden. 'Mit dem Velocheck wollen wir die Passantinnen und Passanten gluschtig machen vermehrt das Velo statt den motorisierten Verkehr zu benutzen' erklärt Magdalena Röösli aus Aedermannsdorf und Präsidentin der Jungen Grünen. Christof Schauwecker ergänzt: 'Es macht einfach mehr Spass, mit einem sauberen und gecheckten Velo rumzufahren!'.
 

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