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Rio +20

 

Die Jungen Grünen Schweiz sind enttäuscht über den unnützen UNO-Nachhaltigkeitsgipfel. Die westlichen Länder haben eine weitere Chance verpasst die anstehenden Probleme unseres Planeten gemeinsam anzupacken.

Dem Abschlussdokument „The Future we want“ (die Zukunft, die wir wollen), das verabschiedet wurde, fehlt es an klaren, zielgerichteten und verbindlichen Vereinbarungen. Der dringend benötigte Nutzungsstopp fossiler Brennstoffe ist in weite Ferne gerückt.

Dass der Begriff „Green Economy“ den Weg ins Abschlussdokument gefunden hat, kann nicht als Erfolg gewertet werden. Zentrales Element der „Green Economy“ ist, der Natur einen Preis zu geben. Damit sollen auch öffentliche Güter wie Biomasse und Biodiversität in das globale Wirtschaftssystem eingebunden werden. Somit werden sich die Kassen der reichen, westlichen Unternehmen und Länder füllen, nicht aber diejenigen der ausgebeuteten Länder.

Neue Wege einschlagen
Rio+20 wird effektiv nichts bringen. Die Schweiz kann eine Pionierrolle übernehmen, und sich Reduktionsziele festlegen. Unsere Wirtschaft muss umgebaut werden. Wegvom Ressourcen verschwendenden Materialismus, hin zur totalen globalen sozialen ökoligischen Gerechtigkeit – so sehen die Jungen Grünen „The future we want“.

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