Roman Gugger und Philipp Zimmermann übernehmen ab 24. Oktober das Co-Präsidium der jungen grünen des Kantons Bern. Sie lösen Marlen Reusser ab.
Erfolgreiche Jahre
Die Präsidentin der jungen grünen bern, Marlen Reusser (20, Hindelbank), tritt per 23. Oktober von ihrem Amt zurück. Die jungen grünen bern bedanken sich bei ihr für die gute und kompetente Arbeit, die sie in ihrer Amtszeit (2009-2011) geleistet hat.
Die jungen grünen bern konnten in den letzten zwei Jahren ihre Mitgliederzahl beständig erhöhen. Sie feierten bei verschiedenen Wahlen auf Gemeindeebenen Erfolge und sind aktuell in den Parlamenten der Städte Bern Biel und Nidau sowie der Gemeinden Spiez, Langnau und Münsingen vertreten. In Madiswil halten sie mit Christine Badertscher gar einen Sitz in der Exekutive.
Auch inhaltlich konnten die jungen grünen bern in der letzten Zeit Akzente setzen: die erfolgreiche Beschwerde gegen die Abstimmung über die Motorfahrzeugsteuern, die Teilnahme an vielen Aktionen gegen die Atomenergie und verschiedene Vorstösse in den Parlamenten zu ökologischen, sozialen und Grundrechts-Themen.
Neue Kräfte
Die beiden Oberländer Jungpolitiker Roman Gugger (21, Thun) und Philipp Zimmermann (24, Spiez) werden neu das Co-Präsidium der Partei bilden, unterstützt von Lena Frank (22, Biel) als Vizepräsidentin.
Roman Gugger ist Sekretär der Grünen Stadt Thun und Vorstandmitglied im Unterverband BLS SBV der Gewerkschaft SEV. Er ist Reiseberater und absolviert ein berufsbegleitendes Studium in Betriebsökonomie an der Fachhochschule Luzern. Philipp Zimmermann war 2008-2011 Präsident der Grünen Spiez und sitzt seit 2009 im Grossen Gemeinderat von Spiez. Er studiert in Bern Geschichte und Philosophie. Lena Frank ist diplomierte Pflegefachfrau. Politisch ist sie insbesondere in der Anti-AKW-Bewegung aktiv.
Jung, grün, links
Das neue Präsidium will die engagierte Arbeit, welche die jungen grünen bern in den letzten Monaten und Jahren geleistet haben, fortführen. Die thematischen Schwerpunkte werden auf ökologischen und sozialen Fragen liegen: sofortiger Atomausstieg, wirksamer Klimaschutz, Mindestlöhne jetzt, Grundrechte statt Überwachungsstaat, Solidarität mit Sans-Papiers in der Schweiz und mit den Menschen der Dritten Welt.
Zudem hat das neue Präsidium das strategische Ziel, ein breites Bündnis mit anderen linken Gruppierungen und Bewegungen aufzubauen und zu pflegen. Das neue Präsidium ist der Ansicht, dass es die konstruktive Zusammenarbeit zwischen linken Parteien und ausserparlamentarischen Bewegungen braucht, um gemeinsame Ziele wie den Atomausstieg, die Demokratisierung der Wirtschaft und die Durchsetzung von wirtschaftlichen und sozialen Grundrechten für alle erreichen zu können.
Bern, 21. Oktober 2011